Steueroasen und unfaire Steuerregeln verschärfen die soziale UngleichheitDie Frühlingsausgabe mit folgenden Schwerpunktthemen: Steueroasen und unfaire Steuerregeln verschärfen die soziale Ungleichheit
Durch Steuertricks und Gewinnverschiebungen international tätiger US-Konzerne entgehen den G20-Staaten jährlich Milliarden-Dollar-Beträge. Das geht aus dem Bericht „Still Broken“ hervor, den Oxfam gemeinsam mit dem Tax Justice Network, der Global Alliance for Tax Justice und dem Gewerkschaftsbund Public Services International vorgelegt hat.
Die Herbst-Ausgabe mit folgenden Scherpunktthemen: Warum die soziale Ungleichheit Europas Demokratie zerstört - Wie sich die reichen Länder bei der Armutsbekämpfung aus der Verantwortung stehlen - Wer unter den Auswirkungen des Klimawandels am stärksten leidet
Die zunehmende Armut und Ungleichheit in Europa bedrohen den sozialen Zusammenhalt und untergraben die Demokratie. Davor warnt Oxfam in dem Bericht „Ein Europa für alle“
Unternehmen und Investoren mit Sitz in den G7-Staaten haben afrikanische Steuerbehörden allein im Jahr 2010 mit manipulierten Verrechnungspreisen um etwa sechs Milliarden Dollar geprellt – und das ist nur ein Steuertrick unter vielen.
Besonders Kleinbäuerinnen und -bauern im globalen Süden bleiben durch die Politik der G7 auf der Strecke, welche vor allem die Interessen der mächtigen Konzerne bedient. Hierzu informiert die Broschüre „Konzernmacht grenzenlos: Die G7 und die weltweite Ernährung“.
Oxfam fordert in einem 10-Punkte-Programm ein konzertiertes Vorgehen zum Aufbau eines gerechteren und transparenteren wirtschaftlichen und politischen Systems, das die Rechte aller Bürger/-innen sichert. Regierungen, Organisationen und Unternehmen haben die Pflicht, sich dem drängenden Problem der Ungleichheit zu stellen. Sie müssen eine Politik verfolgen, die die gerechte Verteilung von Geld und Macht zum Ziel hat.
Mit dem Bericht „Even It Up – Time To End Extreme Inequality“ thematisiert Oxfam das akute Problem sozialer Ungleichheit und weist auf dramatische Folgen hin.
Das Papier zeigt aber auch praktikable Lösungen, wie man ein gerechteres System aufbauen könnte, das die Rechte aller Bürger/-innen sichert.