Stoppt den Kürzungshaushalt!
Deutschland hat die Mittel für internationale Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren massiv gekürzt – und in den nächsten Jahren soll noch weniger zur Verfügung stehen.
Die Folgen: In akuten Krisen wird es immer schwieriger, Menschen in Not zu erreichen. Es fehlt Geld für Nahrung, sauberes Wasser und medizinische Versorgung. Eine aktuelle Studie warnt, dass der deutsche Kürzungskurs bis 2030 zu fast 3 Millionen zusätzlichen Todesfällen führen könnte.
Gleichzeitig werden jahrzehntelange Fortschritte bei Gesundheit und Bildung aufs Spiel gesetzt. Besonders Frauen und Mädchen zahlen dafür einen hohen Preis. Ihnen werden medizinische Versorgung, Bildungschancen und Möglichkeiten auf ein eigenes Einkommen verwehrt.
Doch noch kann der Bundestag gegensteuern. Gerade wird über die Ausgaben für 2027 verhandelt.
Schreiben Sie jetzt den Abgeordneten aus Ihrem Wahlkreis und machen Sie ihnen klar: Deutschland muss international Verantwortung übernehmen und Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit wieder verlässlich finanzieren.
2. Spenden
Oxfam setzt sich unermüdlich dafür ein, jetzige und auch zukünftige Regierungen von Geschlechtergerechtigkeit zu überzeugen. Um unsere Stimme zu stärken, brauchen wir eine starke Gemeinschaft von Unterstützer*innen.
Regelmäßig spenden Einmalig spenden
3. Antworten weiterleiten
Wenn Sie eine Antwort von Abgeordneten erhalten, leiten Sie sie uns gerne weiter an kampagnen@oxfam.de. Das hilft uns, die politischen Positionen der Abgeordneten besser einzuschätzen – denn wir wollen dranbleiben und die Politik weiter an ihre Verantwortung erinnern.
-
Der Haushalt 2027 ist noch nicht beschlossen. In diesen Wochen beraten die Abgeordneten über die einzelnen Ausgaben und können den Entwurf noch verändern. Deshalb kommt es jetzt darauf an, ihnen deutlich zu machen: Weitere Kürzungen bei Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit dürfen nicht einfach hingenommen werden.
-
Abgeordnete entscheiden über den Bundeshaushalt – und vertreten zugleich die Menschen in ihrem Wahlkreis. Eine persönliche Nachricht zeigt ihnen, dass die Kürzungen nicht nur ein Thema für Fachpolitiker*innen sind, sondern Menschen vor Ort beschäftigen. Je mehr Wähler*innen sich melden, desto größer der Druck, das Thema aufzugreifen, in die eigene Fraktion zu tragen und sich für eine Änderung einzusetzen.
-
Wir fordern die Abgeordneten auf, die Kürzungen für 2027 zurückzunehmen und den jahrelangen Abwärtstrend zu beenden. Im Haushalt 2027 braucht es mindestens 11,2 Milliarden Euro für Entwicklungszusammenarbeit und 2,8 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe. Auch in den kommenden Jahren müssen beide Bereiche wieder verlässlich finanziert werden.
-
In manchen Wahlkreisen gibt es aktuell keine Abgeordneten, die wir mit dieser Aktion ansprechen können: Angezeigt werden Abgeordnete, die direkt gewählt wurden oder in ihrem Wahlkreis kandidiert haben und über die Landesliste einzogen. Abgeordnete, die ausschließlich über eine Landesliste kandidiert haben, können keinem Wahlkreis zugeordnet werden.
AfD-Abgeordnete sind von der Aktion ausgenommen, da ihre Fraktion im Bundestag erst im Juli 2026 die Auflösung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und eine Kürzung seines Etats um rund 80 Prozent forderte (21/6906). Eine Ansprache durch unsere Protestmail-Aktion halten wir daher nicht für erfolgversprechend.