Inmitten von Staub und Steinen steht die Ruine eines mehrstöckigen Hauses. Dsa Gebude hat fast keine Wände mehr und das freiliegende Treppenhaus ist völlig zerstört.
Gemeinsamer Bericht mit palästinensischen Organisationen

Ein konkreter Plan für den Wiederaufbau des Gazastreifens

Die Schäden nach mehr als zwei Jahren Krieg im Gazastreifen sind enorm – EU, UN und Weltbank beziffern die für den materiellen Wiederaufbau des Gazastreifens benötigten Mittel auf über 71 Milliarden US-Dollar.

Oxfam, das Palestine Economic Policy Research Institute (MAS) und das Palestine Trade Center (PalTrade) gehen einen Schritt weiter: In ihrem gemeinsamen Bericht „Building Gaza Anew“ analysieren sie auch das Ausmaß der Zerstörung von immateriellen Gütern wie Kultur, Sozialgefüge, Wissen und Umwelt. Auf dieser Grundlage skizzieren wir einen Plan für den Wiederaufbau des Gazastreifens, der die Rechte und Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt und das im Völkerrecht verankerte Prinzip der Wiedergutmachung einfordert.

Der Wiederaufbau ist nicht nur eine humanitäre, sondern auch eine politische Aufgabe.

Ein in ausländischen Hauptstädten entworfener Plan wäre nur eine weitere Form der Kontrolle über palästinensisches Land und Leben. Es dürfen keine Entscheidung über die Zukunft Gazas über die Köpfe der Palästinenser*innen hinweg getroffen werden.

Misyef Jamil, Forschungsleitung beim Palestine Economic Policy Research Institute (MAS)
  • Bericht „Building Gaza Anew“ (englisch)

    Dokument
    PDF | 6.64 MB
  • Zusammenfassung des Berichts „Building Gaza Anew“ (englisch)

    Dokument
    PDF | 5.95 MB