e-Newsletter Juli 2011
Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesen Tagen blicken wir besorgt nach Ostafrika, wo mehr als 12 Millionen Menschen akut durch die schwere Dürre bedroht sind. Deshalb freue ich mich sehr über die vielen und großzügigen Spenden, die bereits bei Oxfam Deutschland eingegangen sind. Herzlichen Dank!

Menschen, die in Armut leben, sind besonders hart von Naturkatastrophen, kriegerischen Konflikten und den Folgen des Klimawandels betroffen. Daher sucht Oxfam, neben der akuten Nothilfe, gemeinsam mit ihnen nach Wegen aus der Armut – durch Entwicklungsprojekte zur Existenzsicherung, Bildung und Gesundheitsfürsorge.

Um zugleich auch den Ursachen von Armut zu begegnen, üben wir mit entwicklungspolitischer Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit Druck auf Politik und Wirtschaft aus. So setzen wir uns mit der Transparenzkampagne dafür ein, Unternehmen dauerhaft zu gesellschaftlich verantwortlichem Verhalten zu bewegen und gerechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei Lieferanten in armen Ländern zu schaffen. Wie Sie uns dabei unterstützen können, erfahren Sie in diesem Newsletter.

Mit besten Grüßen,
Ihr Paul Bendix
Geschäftsführer, Oxfam Deutschland e.V.
Transparenz als erster Schritt zu echter gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung

In der Öffentlichkeit treten die fünf großen Supermarktketten für soziale und ökologische Werte ein – gleichzeitig drücken sie massiv die Preise bei ihren Lieferanten. Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden und Umweltzerstörung gehören zur Praxis vieler großer Unternehmen. Die Transparenzkampagne, die Oxfam als Mitglied sowohl der Supermarktinitiative als auch des CorA-Netzwerkes unterstützt, fordert eine Offenlegungspflicht für Unternehmen. Denn nur gesetzlich verbindliche Regeln schaffen einen fairen Wettbewerb und sorgen dafür, dass soziale und ökologische Produktionsbedingungen transparent sind.

Erst kürzlich diskutierte sogar der Bundestag über ein Vorgehen gegen die Preisdrückerei der Supermarktriesen. Lesen Sie mehr.

Die Discountvorreiter Aldi Nord und Süd haben angekündigt, bei der Auswahl ihrer Bananen-Lieferanten von jetzt an auf die Einhaltung von Sozialstandards in der Produktion zu achten. Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob den Worten Taten folgen. Mehr dazu.



Billig ist unfair. Video von Peter Wedel / EcoFilm
  Der Videospot der Supermarktinitiative weist auf die Auswirkungen hin, die der Preiskampf der großen deutschen Supermarktketten entlang der gesamten Lieferkette hat. Bitte leiten Sie den Film auch an Ihre Freunde und Bekannte weiter.
Video anschauen und weiterleiten.

Mehr als 1.500 Menschen unterstützen bereits unsere Forderungen nach Transparenz und gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung. Im Einzelnen können Sie diese hier nachlesen.

© Supermarktinitiative   Machen Sie mit! Unterstützen Sie den Appell:
Transparenz-Jetzt! Für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung. Die Unterschriften wollen wir nächstes Jahr in einer öffentlichen Aktion an Bundeskanzlerin Merkel übergeben. Unterzeichnen Sie den Appell!



  G20-Agrar-Treffen und die Anhörung im Bundestag zur Spekulation: Mit Essen spielt man nicht! Lesen Sie mehr.

Hohe Nahrungsmittelpreise verändern Ernährungsgewohnheiten. Lesen Sie mehr.

Warum MAHLZEIT! wichtig ist aus erster Hand: Geschichten aus Indien. Lesen Sie mehr.

Informieren!   Mitmachen!   Spenden!
Klimakiller in Krefeld-Uerdingen wird nicht gebaut! Unsere Kampagne war damit ein riesiger Erfolg.
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  Oxfam vom 19. bis 21. August beim Highfield-Festival: "Schieß Dein Foto gegen Armut!".
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Millionen Mädchen in armen Ländern wird Bildung verwehrt. Lesen Sie mehr.   Bilder der Fotoaktion "Mit Essen spielt man nicht!".
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  Määährry me! – Hochzeitsgeschenke von OxfamUnverpackt.
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Durchbruch bei Finanztransaktionssteuer.
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  Video zum Fotostunt "Das Geld liegt auf der Straße, Frau Merkel! Greifen Sie zu!".
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  Bis 01.08.2011 noch als Team anmelden oder als Freiwillige/r unterstützen! –
Oxfam Deutschland Trailwalker.
Oxfam Deutschland e.V.
V.i.S.d.P.: Paul Bendix
Greifswalder Str. 33a
10405 Berlin
Telefon: +49 - 30 - 4285 0621
E-Mail: info@oxfam.de
Web: www.oxfam.de
 
 Spendenkonto:
Oxfam Deutschland e.V.
Kto-Nr.: 80 90 500
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
BIC: BFSWDE33XXX
IBAN: DE62370205000008090500

Vereinsregister: Berlin-Charlottenburg, Registernummer: 15702, Umsatzsteuer-ID: DE 814252345
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