e-Newsletter Mai 2012
Mit Essen spielt man nicht!
Liebe Leserin, lieber Leser,

der Hunger auf der Welt hat viele Gründe: Klimawandel, Bürgerkriege,… Viele davon können wir nicht beeinflussen. Aber die Spekulation mit Nahrungsmitteln an den Börsen können und müssen wir stoppen. Zunehmend werden die Preise für Grundnahrungsmittel nicht mehr durch das reale Angebot bestimmt, sondern durch die Geschäfte von Spekulanten an den Börsen. Nummer eins in punkto Nahrungsmittelspekulation ist in Deutschland die Allianz.
Hintergründe liefert die aktuelle Oxfam Deutschland-Studie „Mit Essen spielt man nicht!“ .

Während wir in Deutschland durchschnittlich nur zehn Prozent unseres Einkommens für Nahrung ausgeben, sind es für Menschen in armen Ländern bis zu 80 Prozent. Steigen die Preise, müssen sie hungern. Und auch für dringende Arztbesuche oder Schulgebühren ist kein Geld mehr da.

Um neue Hungerkrisen zu verhindern, muss die maßlose Spekulation mit Nahrungsmitteln dringend eingedämmt werden. Gemeinsam können wir Politik und Wirtschaft zum Umdenken bewegen. Ich freue mich, wenn Sie unseren Appell an die Bundesregierung unterstützen!

Mit besten Grüßen

Ihre Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.

Wer auf steigende Nahrungsmittelpreise spekuliert, setzt auf leere Teller.

Die Preise für Nahrungsmittel schwanken immer stärker. 2007/2008 wurden insgesamt 119 Millionen Menschen in den Hunger getrieben, weil sie ihr Essen nicht mehr bezahlen konnten, 2010/2011, nach einer kurzen Besserung, noch einmal 44 Millionen. Maßlose Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln – etwa Mais oder Weizen – sind für die starken Preissprünge der letzten Jahre mitverantwortlich.

Um solche Hungerkrisen in Zukunft zu vermeiden, dürfen Finanzinstitute nicht mit Nahrungsmitteln spekulieren. Darüber hinaus muss ein strenges Regelwerk geschaffen werden, das übertriebene Spekulationen eindämmt.


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  Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell an den Bundesfinanzminister! Die gesammelten Unterschriften werden im Herbst 2012 übergeben.

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