Klimawandel durch Lebensmittelkonzerne

Coca-Cola, Nestlé und Co. verursachen mehr Treibhausgase als ganz Skandinavien und tragen so zum gefährlichen Klimawandel bei.

Mit 263,7 Millionen Tonnen Treibhausgasen verursachen zehn große Lebensmittelproduzenten mehr klimaschädliche Emissionen als die skandinavischen Länder Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen zusammen. Das beweist die neue Oxfam-Studie „Standing on the Sidelines. Why food and beverage companies must do more to tackle climate change“. Zu den Lebensmittelriesen gehören Associated British Foods, Coca-Cola, Danone, General Mills, Kellogg, Mars, Mondelez, International, Nestlé, PepsiCo und Unilever.

Die Nahrungsmittelproduktion verursacht bereits jetzt etwa ein Viertel der weltweiten Treibhausgase, die den Klimawandel befeuern. Dessen Folge sind Stürme, Überflutungen und Dürren, die zu Ernteausfällen und steigenden Lebensmittelpreisen führen.

Themen

Oxfam-Aktivisten/Innen beim Global Climate March in Berlin, 29.11.2015

Energie- und Klimapolitik

Das wirksamste Mittel gegen den Klimawandel ist das rasche Absenken der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen. Vor allem die reichen Industrieländer stehen in der Verantwortung.

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Folgen des Klimawandels

Unsere interaktive Karte erzählt mit anschaulichen Berichten, Photos und Videos von den konkreten Folgen des Klimawandels, die zunehmend die Lebengsrundlagen der Menschen beeinträchtigen. Wir stecken mittendrin, im Klimawandel.