Achtung Ausbeutung: Warum ist das erlaubt?

Ausbeutung von Arbeiter/innen ist eine der Hauptzutaten in unserem Essen: Sie erleiden Krebs, Fehlgeburten und Atemwegserkrankungen durch giftige Pestizide und verseuchtes Trinkwasser. Fragen Sie die Politik: Warum ist es erlaubt, dass Unternehmen Menschenrechte in ihrer Lieferkette verletzen?
Kochprofi Ole Plogstedt, Konzertaktivistin Mandy und hunderte weitere Oxfam-Aktivist/innen haben Anhänger mit Schockbildern in Lidl-Filialen verteilt, um auf die „Hauptzutat Ausbeutung“ in unseren Lebensmitteln hinzuweisen.

Schon entdeckt? Bei Lidl liegen Bananen mit Schockbildern in der Obstabteilung. Im Weinregal stehen Flaschen mit südafrikanischem Wein, gekennzeichnet mit Bildern von Hautkrankheiten. Diese bundesweite Aktion von Oxfam-Aktivist/innen macht deutlich: Ausbeutung von Arbeiter/innen ist eine der Hauptzutaten in unserem Essen – Krebs, Fehlgeburten und Atemwegserkrankungen sind nur einige der krassen Folgen von giftigem Pestizideinsatz und verseuchtem Trinkwasser.

Die Bedingungen auf vielen Plantagen, die Lidl und andere Supermärkte beliefern, sind katastrophal, die Löhne oft viel zu niedrig. Wehren sich die Arbeiter/innen und organisieren sich in Gewerkschaften, werden sie bedroht oder entlassen.

Möglich gemacht wird das durch unsere Politiker/innen, die Unternehmen bislang nicht verpflichten, Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette – auch im Ausland – einzuhalten.

Das muss sich ändern!

Haken Sie deswegen jetzt bei unseren Politiker/innen von CDU/CSU und SPD nach, warum es immer noch erlaubt ist, dass Arbeiter/innen für den Anbau unserer Lebensmittel leiden!

Fordern Sie gemeinsam mit uns die Parteispitzen zum Handeln auf: Angela Merkel, Martin Schulz und Horst Seehofer müssen sich jetzt für ein Gesetz zum Schutz der Menschen starkmachen.

Auf Twitter

An CDU/CSU und SPD

.@CDU @SPDde @CSU Unternehmen wie @Lidl stellen Profitgier über Menschenrechte. Warum ist das noch immer erlaubt? Treten Sie während der #Sondierungen für ein Gesetz gegen Ausbeutung ein. Ausbeutung verbieten!

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An die SPD

.@SPDde @SPDbt Warum ist es erlaubt, dass deutsche Unternehmen wie @Lidl noch immer Profite auf Kosten von Plantagenarbeiter/innen machen dürfen? @MartinSchulz, wir brauchen endlich ein Gesetz gegen Ausbeutung! #Sondierungen

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An CDU/CSU

.@CDU @CSU Warum ist es erlaubt, dass Unternehmen wie @Lidl Profite auf Kosten von Plantagenarbeitern machen dürfen? Frau Merkel, Herr Seehofer, jeder Tag ohne ein Gesetz gegen Ausbeutung ist ein Tag gegen Menschenrechte! #Sondierungen

An CDU/CSU twittern

Per E-Mail

Sie haben kein Twitter? Dann schreiben Sie jetzt eine E-Mail an die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD:

Die Politik darf nicht noch mehr Leid zulassen und unnötig Zeit verstreichen lassen. Die Parteispitzen – Frau Merkel, Herr Seehofer und Herr Schulz – müssen sich jetzt während der Sondierungsgespräche und anschließenden Koalitionsverhandlungen für ein Gesetz stark machen, inklusive eines Zeitplans. Denn: Menschliches Leid, verursacht durch die Profitgier deutscher Unternehmen, sollte keinen Tag länger erlaubt bleiben. Solange es keine klare gesetzliche Regelung gibt, bleibt es Supermärkten wie Lidl möglich, aus menschenverachtenden Anbaubedingungen Profit zu schlagen.

Machen Sie jetzt mit:

Helfen Sie uns, damit Politiker/innen Ausbeutung nicht länger billigen! Fragen Sie jetzt bei den Parteispitzen nach, warum es erlaubt ist, dass für unsere Lebensmittel Menschen leiden:

Fragen und Antworten zur Aktion „Achtung Ausbeutung“

 

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Supermärkte

Oxfam setzt sich für menschenwürdige Arbeits- und faire Einkaufsbedingungen in der Lieferkette von Supermarktketten ein.