Aktion zur Europawahl 2019

6 Versprechen für mehr soziale Gerechtigkeit

Während Milliardär*innen reicher und reicher werden, wissen ärmere Familien oft nicht, wie sie Medikamente oder Schulbücher bezahlen sollen. Die Ungleichheit wird weltweit krasser, auch in Europa. Das wollen wir ändern! Fordern Sie die deutschen Spitzenkandidat*innen zur Europawahl auf, diese 6 Versprechen für ein gerechtes Europa abzugeben.
Wolkenkratzer eines Bankenviertels und Obdachlosigkeit unter einer Brücke

Jetzt Versprechen fordern

Neid beiseite: Dass Milliardäre weltweit 2,5 Milliarden Dollar am Tag zusätzlich anhäufen, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung immer weniger hat, ist ein Skandal. Und auch hier in Europa nimmt die Ungleichheit zu. Das reichste Prozent der Europäer*innen besitzt inzwischen mehr Vermögen als 90 Prozent der Bevölkerung.

Soziale Ungleichheit hält weltweit Menschen in Armut gefangen, besonders Frauen und Mädchen. Doch soziale Ungleichheit ist für uns alle ein Problem: Sie bedroht den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie schafft den Nährboden für Rechtspopulismus. Und sie gefährdet die Demokratie.

Aber die Ungleichheit ist kein Naturgesetz: Sie ist Folge einer Politik, die Profite vor Menschen stellt.

Die Europäische Union muss zukünftig eine gerechtere Politik machen. Die Wahlen zum Europaparlament im Mai 2019 sind ein entscheidender Moment, um ein Europa zu schaffen, das niemanden zurücklässt.

Fordern Sie jetzt die deutschen Spitzenkandidat*innen zur Europawahl auf, sich für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen, in Europa und weltweit! Wer gewählt werden will, soll sich öffentlich zu den sechs folgenden Punkten verpflichten:

Ich werde mich im Europaparlament dafür einsetzen, dass …

  1. … Steuervermeidung gestoppt wird und Steueroasen trockengelegt werden.
  2. … Konzerne ihren angemessenen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten.
  3. … in Europa niemand zurückgelassen wird.
  4. … die EU mehr in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung in armen Ländern investiert.
  5. … die Gleichstellung in der EU gefördert wird.
  6. … Frauenrechte in der Entwicklungs­zusammenarbeit gestärkt werden.

Fordern Sie ein öffentliches Bekenntnis

Appellieren Sie jetzt an alle Kandidat*innen, die unsere Forderungen noch nicht vollständig unterstützen.

Übersicht: Die Spitzenkandidat*innen

Manfred Weber, Vorsitzender der EVP Fraktion, stellv Parteivorsitzender CSU
Manfred Weber, CDU/CSU, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament, stellvertretender Parteivorsitzender der CSU
Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
Katarina Barley, SPD, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
Udo Bullmann, Fraktionsvorsitzender S&D
Udo Bullmann, SPD, Vorsitzender der S&D-Fraktion im Europaparlament
Ska Keller, Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA
Ska Keller, Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament
Sven Giegold, Sprecher Europagruppe Grüne
Sven Giegold, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher Europagruppe Grüne
Özlem Demirel, Landesvorsitzende DIE LINKE NRW
Özlem Demirel, DIE LINKE, Landesvorsitzende Nordrhein-Westfalen
Martin Schirdewan, Mitglied des Europäischen Parlaments
Martin Schirdewan, DIE LINKE, Mitglied des Europäischen Parlaments
Nicola Beer, Generalsekretärin FDP, Mitglied des Deutschen Bundestages
Nicola Beer, FDP, Generalsekretärin, Mitglied des Deutschen Bundestages
Ulrike Müller, Mitglied des Europäischen Parlaments
Ulrike Müller, Freie Wähler, Mitglied des Europäischen Parlaments
Patrick Breyer, kommissarischer Beauftragter Themenbereich Datenschutz
Patrick Breyer, Piratenpartei, kommissarischer Beauftragter Themenbereich Datenschutz
Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments
Klaus Buchner, ÖDP, Mitglied des Europäischen Parlaments
Martin Sonneborn, Vorsitzender DIE PARTEI
Martin Sonneborn, Die PARTEI, Parteivorsitzender