Jetzt mitmachen: Supermärkte bewegen – Menschenrechte schützen!

Pestizide, niedrige Löhne, Gewalt und Diskriminierung: Die Rechte vieler Menschen, die unser Essen produzieren, werden massiv verletzt. Supermärkte müssen das endlich stoppen. Helfen Sie uns, Aldi, Edeka, Lidl und Rewe zum Handeln zu bewegen: Unterstützen Sie unsere Aktion „Fairness eintüten!“
Fairness eintüten

Fragen Sie sich manchmal, wer die Lebensmittel produziert, die in Ihrer Einkaufstüte landen? Wer die Trauben für den leckeren Weißwein aus Südafrika erntet oder die Ananas für den frischen Obstsalat? Die Arbeiterin aus Costa Rica erhält doch sicher einen fairen Lohn. Der Arbeiter aus Ecuador arbeitet doch ganz bestimmt unter guten Bedingungen, die seine Gewerkschaft mit dem Besitzer der Plantage ausgehandelt hat – oder?

Von wegen! Die Rechte der Menschen auf den Plantagen der Zulieferbetriebe werden massiv verletzt, und die Arbeitsbedingungen sind alles andere als fair:

  • Arbeiter/innen sind hochgiftigen Pestiziden ausgesetzt,
  • sie werden häufig diskriminiert, wenn sie sich gewerkschaftlich organisieren,
  • ihre Löhne sind oft so niedrig, dass sie sich keine Arztbesuche leisten können,
  • und insbesondere Frauen leiden unter Gewalt und Diskriminierung.

Dass sich deutsche Supermärkte für den Schutz der Menschenrechte entlang ihrer Lieferkette einsetzen müssen, zeigt Oxfams Supermarkt-Check. Wir haben Supermarktketten auf der ganzen Welt unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die vier größten deutschen Supermärkte Aldi, Edeka, Lidl und Rewe schneiden mit am schlechtesten ab.

Das muss sich ändern! Deutsche Supermärkte müssen handeln und dafür sorgen, dass die Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren, fair bezahlt werden, ihre Gesundheit geschützt wird und ihre Rechte geachtet werden.

Ich war einen Monat lang im Krankenhaus wegen einer Vergiftung. Als ich wiederkam, musste ich wieder mit Pestiziden und ohne Schutzkleidung arbeiten.
Jose* aus Costa Rica, Ananas-Produzent für Aldi, Edeka und Rewe (*Name geändert)

Jetzt Druck machen

Was können Supermärkte dagegen machen?

Aldi, Edeka, Lidl und Rewe können die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen ihrer Lieferanten massiv beeinflussen. Das zeigen Erfolge unserer vergangenen Kampagnen: Bei Lidls größtem Ananas-Lieferanten Finca Once erhalten Arbeiter/innen endlich den Mindestlohn und sind sozialversichert. In Costa Rica wurde ein hochgiftiges Pestizid verboten. Und auf der Plantage Matías in Ecuador müssen die Menschen nach dem Chemieeinsatz nicht gleich wieder auf die Plantage.

Das ist gut. Doch lange nicht genug. Um es in den Worten von Maritza Mendoza, Arbeiterin und Mitglied der Gewerkschaft ASTAC in Ecuador, zu sagen: Das ist erst der Anfang eines langes Kampfes!

Wir müssen weiterhin Druck auf die Supermärkte machen. Damit in den Regalen von Aldi, Edeka, Lidl und Rewe in Zukunft ausschließlich Produkte stehen, die unter menschenwürdigen Bedingungen produziert werden. Helfen Sie uns, Supermärkte zu bewegen, und unterstützen Sie unsere Aktion!