Oxfams Wanderausstellung "Frauen im Kreuzfeuer"

„Frauen im Kreuzfeuer" zeigt Arbeiten der britischen Fotografin Jenny Matthews. Auf 36 Schwarz-Weiß-Bildern berichtet sie über Erfahrungen, die Frauen von Afghanistan bis Uganda mit Krieg und Gewalt gemacht haben. Diese Frauen fliehen, leiden, kämpfen, verhandeln und setzen sich für den Frieden ein.

Die Fotografin

Jenny Matthews dokumentiert den unbeugsamen Überlebenswillen und den Einfallsreichtum dieser Frauen. Ihre Fotos zeigen, wie Frauen, die Krieg und Gewalt überlebt haben, ein neues Leben beginnen und entscheidend am Wiederaufbau mitwirken. Gemeinsam bewältigen diese Frauen traumatische Erfahrungen, entwickeln neue Fähigkeiten und Selbstbewusstsein.

Ich war mit meiner Kamera an vielen schrecklichen Ecken dieser Welt und habe dabei erfahren, wie hauchdünn die Grenze zwischen Leben und Tod ist - bei all der unendlichen Trauer und Angst gab es doch immer wieder die Hoffnung, dass die nächste Generation es besser haben wird.
Jenny Matthews

Jenny Matthews arbeitet seit 1982 als freischaffende Fotografin. Sie hat viele ihrer Fotos Hilfsorganisationen wie Oxfam zur Verfügung gestellt.

Oxfam Deutschland verleiht diese Fotoausstellung. Der Verleih der Ausstellung ist kostenlos, lediglich die Transportkosten sind vom Aussteller zu übernehmen.

Hintergrund

Rund 650 Millionen Kleinwaffen sind heute weltweit im Umlauf. Bis zu tausend Menschen sterben täglich an den Folgen bewaffneter Gewalt. 70 Prozent der Opfer sind Zivilisten.

Frauen sind in besonderer Weise von Waffenmissbrauch bedroht - als Opfer von Mord oder Vergewaltigung, als zurückbleibende Familienangehörige oder als Flüchtlinge. Witwen werden häufig ausgegrenzt und müssen ihre Familien alleine ernähren. Doch Frauen sind nicht nur Opfer. In manchen Konfliktgebieten tragen Frauen und Mädchen auch selbst eine Waffe oder unterstützen männliche Gewalttäter.

Oxfams Engagement

Oxfam arbeitet in ehemaligen Bürgerkriegsländern, um Opfern von Waffengewalt eine neue Perspektive zu ermöglichen. Witwen und zurückkehrende Flüchtlinge erhalten Soforthilfe und dauerhafte Einkommensmöglichkeiten. Schulen werden wieder aufgebaut, Wirtschaft neu belebt. Um den Frieden zu sichern, ist Aussöhnung von Tätern und Opfern nötig.

Wo Waffen leicht verfügbar sind, können sonst harmlose Konflikte schnell zu Kriegen eskalieren. Oxfam setzt sich deshalb in der internationalen Kampagne „Waffen unter Kontrolle!" für strenge Beschränkungen des weltweiten Waffenhandels ein. Ziel ist ein rechtlich verbindliches internationales Kontrollabkommen bei den Vereinten Nationen - ein „Arms Trade Treaty".

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Themen

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Leben retten

Oxfam leistet Nothilfe bei Krisen und Katastrophen. Auf politischer Ebene setzen wir uns dafür ein, die Zivilbevölkerung zu schützen und die Ursachen von Konflikten zu beseitigen.

Nothilfe

Wenn irgendwo auf der Welt Naturkatastrophen, Krisen und Konflikte stattfinden, ist Oxfam zur Stelle, um Nothilfe zu leisten. Oxfams Schwerpunkt liegt dabei auf der Wasser- und Hygieneversorgung.