• Pressemitteilung
  • 9. April 2010
  • Berlin

Oxfam-Statement zur Bonner UN-Klimakonferenz vom 9. bis 11. April 2010

Nach dem enttäuschenden Ergebnis des Kopenhagener UN-Klimagipfels werden bei der Konferenz in Bonn die Verhandlungen über ein weltweites Klima-Abkommen wieder aufgegriffen.

Heute beginnt in Bonn die UN-Konferenz, auf der nach dem enttäuschenden Ergebnis des Kopenhagener UN-Klimagipfels die Verhandlungen über ein weltweites Klima-Abkommen wieder aufgegriffen werden.

Jan Kowalzig, Klima-Experte bei Oxfam: "Kopenhagen hat einen Scherbenhaufen der internationalen Klima-Diplomatie hinterlassen. Die reichen Industrieländer waren nicht bereit, ihren fairen Anteil zum globalen Klimaschutz beizutragen und die armen Länder angemessen bei der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen.

In Kopenhagen hatten die Regierungen noch das Ziel angekündigt, die Erwärmung auf unter 2°C zu begrenzen, um so die schlimmsten Szenarien des weltweiten Klimawandels abzuwenden. Aber die bisher angebotenen Klimaschutzziele der Industrieländer machen eine globale Erwärmung der weltweiten Durchschnittstemperatur um fast 4°C wahrscheinlich.

Als Gastgeberin der Konferenz sollte der Bundesregierung nun besonders daran gelegen sein, die Scherben von Kopenhagen zu kitten. Wir brauchen einen ambitionierten Fahrplan für die diesjährigen Verhandlungen über die Zukunft des weltweiten Klimaschutzes."

In Bonn: Oxfams Klima-Experte Jan Kowalzig, Tel.: 0177- 4917135

imageOxfam Deutschlands Klima-Arbeit wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein Oxfam Deutschland e.V. verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.

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