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Pressemitteilung

Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Berlin, 10. Januar 2017. Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung – zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Analysen, Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber – Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique – warnen davor, dass die Konzentration im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährdet und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungssektor.
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Pressemitteilung

Oxfam enthüllt die 15 schlimmsten Steueroasen

Bermuda, die Niederlande und die Schweiz sowie britische Überseegebiete wie die Kaimaninseln gehören zu den weltweit schlimmsten Steueroasen. Das geht aus einer Rangliste hervor, die die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in ihrem neuen Bericht „Tax Battles: The dangerous global Race to the Bottom on Corporate Tax“ aufstellt. Oxfam fordert von den G20 schärfere Maßnahmen gegen Steuervermeidung.
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Bericht der Grünen / Europäischen Allianz im EU-Parlament

Oxfam: Zara stiehlt sich mit Steuertricks aus gesellschaftlicher Verantwortung

Der Modekonzern Inditex, zu dem auch die Marke Zara gehört, hat einem Bericht der Fraktion der Grünen / Europäischen Freien Allianz im Europäischen Parlament zufolge zwischen 2011 und 2014 verschiedene EU-Staaten um Steuereinnahmen in Höhe von 585 Millionen Euro geprellt. Tobias Hauschild, Experte für Steuergerechtigkeit bei Oxfam Deutschland kommentiert:
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Finanztransaktionssteuer

Lavieren der EU-Finanzminister kostet 60 Millionen Euro pro Tag

Jeder Tag, den sich die Einführung der Finanztransaktionssteuer verzögert, kostet die Staatskassen der beteiligten Länder 60 Millionen Euro, jede Stunde 2,5 Millionen. Das Geld fehlt derweil bei der Armutsbekämpfung und beim Klimaschutz. Darauf weist die Entwicklungsorganisation Oxfam hin und kritisiert die Untätigkeit der zehn EU-Finanzminister, die seit 2013 über die Einführung der Steuer verhandeln.
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Geberkonferenz

Oxfam fordert langfristige Hilfszusagen für Zentralafrikanische Republik

Langfristige und flexibel einsetzbare Hilfszusagen für die Zentralafrikanische Republik fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Am Donnerstag (17.11.) findet in Brüssel eine internationale Geberkonferenz zur Bewältigung der humanitären Krise in dem extrem armen Land statt. Fast die Hälfte der 4,8 Millionen Menschen in der Zentralafrikanischen Republik ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, während der entsprechende Hilfsaufruf der Vereinten Nationen erst zu 32 Prozent finanziert ist.