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Oxfam: Arme Länder zahlen die Zeche für schwache Klimaschutzziele im Pariser Abkommen

Vor steigenden Kosten künftiger Klimaschäden in armen Ländern warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld der UN-Weltklimakonferenz in Paris. Einer von Oxfam in Auftrag gegebenen Studie zufolge drohen die jährlichen wirtschaftlichen Folgekosten des Klimawandels in den armen Ländern bis 2050 um 600 Milliarden Dollar anzusteigen. Auch die Anpassung an den Klimawandel wird um dreistellige Milliardenbeträge teurer. Grund sind die bislang völlig unzureichenden Klimaschutzziele, zu denen sich die Länder im neuen Abkommen verpflichten wollen. Oxfam fordert die Staats- und Regierungschefs auf, die Klimaschutzzusagen deutlich zu verstärken und die Unterstützung für die armen Länder bei der Anpassung an den Klimawandel aufzustocken.
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Entwicklungsorganisation fordert Fokussierung auf die ärmsten Länder

Oxfam: Deutsche Entwicklungsziele mit derzeitiger Strategie nicht erreichbar

In seinem heute veröffentlichten Prüfbericht zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit fordert der Entwicklungsausschuss der OECD die Bundesregierung auf, einen verbindlichen Zeitplan zum Erreichen des Ziels, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungshilfe aufzuwenden, zu verabschieden.
Der Anteil der ärmsten Länder am Entwicklungshilfekuchen ist in den letzten Jahren kleiner geworden. Laut OECD-Bericht erhalten sie nicht einmal ein Drittel (27 Prozent) der deutschen Entwicklungshilfeleistungen. Länder mit mittlerem Pro-Kopf-Einkommen erhalten hingegen 73 Prozent der Leistungen.
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„Klimazeugen“ aus Afrika und Asien berichten im Oxfam MOVE Berlin über ihren Kampf gegen den Klimawandel

Im Vorfeld der Pariser Klimakonferenz berichten zwei „Klimazeugen“ aus dem Tschad und von den Philippinen am 4. November um 18 Uhr im Oxfam Shop in der Wilmersdorfer Straße 74 über die Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Heimat. Gemeinsam wollen sie diskutieren, was getan werden muss, um den Klimawandel zu begren­zen – etwa den Ausstieg aus der besonders klimaschädlichen Kohlekraft.
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Strafen gegen Starbucks und Fiat können nur der Anfang sein

Oxfam begrüßt die heutige Entscheidung der Europäischen Kommission, Starbucks und Fiat zu Steuernachzahlungen wegen ihrer Steuerdeals mit den Behörden in den Niederlanden und Luxemburg zu verurteilen. Gleichzeitig müssen der Entscheidung weitere Schritte im Kampf gegen Steuervermeidung und -hinterziehung innerhalb der Europäischen Union folgen.
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Jemen: Hilfsorganisationen fordern Neustart des Friedensprozesses

In einem offenen Brief an den UN-Sicherheitsrat fordern mehrere internationale Hilfsorganisationen, darunter Oxfam und Save the Children, einen sofortigen Waffenstillstand im Jemen und einen Neubeginn des Friedensprozesses. Sie fordern außerdem die Einrichtung eines internationalen Kontrollgremiums, um eventuelle Kriegsverbrechen im Jemen zu untersuchen, sowie die Ausweitung des Waffenembargos, um den Nachschub an Waffen und Rüstungsgütern für Konfliktparteien im Jemen zu unterbinden.
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Oxfam fordert Kurswechsel beim Kampf gegen den Hunger

Einen Kurswechsel beim Kampf gegen den Hunger fordert Oxfam im Vorfeld der Sitzung des Welternährungsausschusses in Rom. Hierfür müssen die Regierungen bei entsprechenden Programmen die von Hunger betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellen, statt über ihre Köpfe hinweg zu planen. „Mit den Rezepten von gestern lassen sich die Herausforderungen von heute und morgen nicht meistern“, erklärt Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale.
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Oxfam: Nachhaltige Entwicklungsziele erfordern detaillierte Umsetzungspläne

UN-Entwicklungskonferenz: Deutschland bei Finanzierung in der Pflicht

Konkrete Umsetzungspläne für die Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) fordert Oxfam von der Bundesregierung im Vorfeld des morgen beginnenden UN-Gipfels. Die weltweit wachsende soziale Ungleichheit und unzureichende Entwicklungsfinanzierung gefährden bereits jetzt, dass die Ziele erreicht werden.