Wir veröffentlichen Publikationen zu verschiedenen Themen wie Frauenrechten, sozialer Ungleichheit, Klima oder Gesundheit. Alle Publikationen stehen als Download für Sie zur Verfügung.
Die von Oxfam und der Heinrich-Böll-Stiftung vorgelegte Studie zu den Auswirkungen von Biokraftstoffen auf globale Agrarpreise und Klimawandel belegt: Bei einem Wegfall der EU-Förderung von Biosprit würden netto 27 Millionen Tonnen weniger Getreide und Ölsaaten in die EU importiert. Dadurch würde die globale Nachfrage nach Biomasse abnehmen und die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel würden spürbar sinken. Der Nutzen von Biokraftstoffen ist ohnehin hoch umstritten. Denn Biokraftstoffe selbst leisten – wenn überhaupt – auch nur einen geringen Beitrag zum Klimaschutz.
In den vier Wochen seit dem Taifun Haiyan auf den Philippinen ist es trotz großflächiger Zerstörung und massiver logistischer Hindernisse gelungen, Millionen von Menschen zu retten und einen größeren Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.
Ermöglicht wurde dies durch schnelles Handeln, aber auch durch die Solidarität und den Zusammenhalt der Bevölkerung und die umfangreiche internationale Hilfe.
Dennoch haben Millionen von Menschen besonders in ländlichen und schwer zugänglichen Regionen bisher wenig Hilfe von offizieller Seite erhalten. Hier müssen die Hilfsleistungen schnell ausgeweitet werden, um alle, die Unterstützung benötigen, zu erreichen.
Außerdem sind langfristig erhebliche Anstrengungen nötig, um zu verhindern, dass eine der ohnehin ärmsten Regionen der Philippinen noch weiter in die Armut abrutscht und dem Risiko künftiger Taifune dann umso stärker ausgesetzt ist.
Entwicklungsfinanzierung, Klima-Hilfen, Recht auf Nahrung: Hier enttäuscht der Koalitionsvertrag. Bei der Unternehmensverantwortung gibt es Licht und Schatten, der Wille zur Eindämmung der Spekulation mit Nahrungsmitteln ist zu begrüßen.
Immer mehr syrische Flüchtlinge im Libanon geraten in eine Spirale aus Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Oxfam über die Lebensbedingungen syrischer Flüchtlinge im Libanon.
Die Menschen in Syrien sind weiterhin täglicher Gewalt und Not ausgesetzt. Jetzt richten sich ihre Hoffnungen auf die für Ende November angekündigten Friedensgespräche in Genf. Dieser Bericht enthält Empfehlungen, wie dem Leid endlich Einhalt geboten werden kann.
Gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsfürsorge für alle bedeutet, dass alle Menschen die Medikamente und die Behandlung erhalten, die sie benötigen – ohne dadurch zu verarmen. Doch Modelle der sozialen Krankenversicherung bevorteilen bereits privilegierte Bevölkerungsgruppen im formellen Arbeitssektor, lassen die Armen außen vor und verschärfen so die Ungleichheit. Als erfolgreicher haben sich steuerfinanzierte Modelle erwiesen, zum Teil kombiniert mit Beitragszahlungen aus dem formellen Sektor und Mitteln aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.
Namenhafte Getränkehersteller und Lebensmittelkonzerne tun nicht genug, um Landgrabbing seitens ihrer Zulieferbetriebe zu stoppen. Die Lieferanten von Coca-Cola, PepsiCo und Associated British Foods sind in mehrere Fälle von Landgrabbing und Landkonflikten verwickelt.
Wenn Europa seinen rigiden Sparkurs beibehält, könnte dies in den nächsten zwölf Jahren bis zu 25 Millionen Europäer/innen in die Armut treiben. Zu diesem Schluss kommt der Oxfam-Bericht „A Cautionary Tale“ (Ein abschreckendes Beispiel).
„Auch 2012 war Oxfam dort vor Ort, wo Menschen akut oder dauerhaft Unterstützung brauchten. Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit in Krisenregionen ist, dass Familien sich trotz der schwierigen Umstände neue Lebensgrundlagen schaffen können. Mehr Unterstützung für Projekte dieser Art zu gewinnen, ist eine Herausforderung, da die Not der Betroffenen öffentlich nur noch selten wahrgenommen wird."