Wir veröffentlichen Publikationen zu verschiedenen Themen wie Frauenrechten, sozialer Ungleichheit, Klima oder Gesundheit. Alle Publikationen stehen als Download für Sie zur Verfügung.
Zum Weltwirtschaftsforum veröffentlicht Oxfam den großen Ungleichheitsbericht. Der aktuelle Bericht zeigt, wie der Einfluss von Superreichen die soziale Ungleichheit immer weiter verschärft und demokratische Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttert.
Einer von elf Menschen weltweit hungert aufgrund der ungerechten Verteilung der Lebensmittel. Wir nehmen die politischen Möglichkeiten und die Verantwortung der EU unter die Lupe.
„Kein Hunger“ ist eines der wichtigsten nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen. Dafür benötigt es eine agrarpolitische Wende. Weg von profitorientierter, industrieller Landwirtschaft, die von großen Konzernen gesteuert wird, hin zu nachhaltiger, lokal gesteuerter Agrarökologie. Unsere Bilanz zeigt: Der Weg dahin ist immer noch lang.
Wir können den Klimakollaps stoppen und soziale Gerechtigkeit erreichen – aber nur, wenn wir die Ungleichheit radikal verringern. Dieser Bericht zeigt die katastrophalen Auswirkungen der Superreichen auf das Klima. Wir müssen jetzt handeln, um ihre Emissionen einzudämmen und die reichen Verschmutzer zur Kasse zu bitten.
Das Rechtsgutachten von Oxfam und Germanwatch zeigt: Eine Abschwächung des deutschen Lieferkettengesetzes, wie von der Bundesregierung vorgesehen, ist europarechtswidrig.
Die meisten wollen die Vermögenssteuer wieder einführen – viele befürchten aber, dass Superreiche dann ihre Vermögen ins Ausland schaffen. Doch die Sorge ist unbegründet: Inzwischen können wir Steuerflucht wirksam verhindern.
Großkonzerne machen ihre Eigentümer*innen und CEOs zu Milliardär*innen, während die Reallöhne für viele Menschen sinken. Alleine im Zeitraum 2020-2023 stiegen in Deutschland die Dividenden um 27 Prozent, die Löhne von Arbeiter*innen sanken hingegen um 12 Prozent. Oxfam fordert: Konzerne müssen zur Verantwortung gezogen und Konzernmacht beschränkt werden – durch gesetzliche Regelungen und faire Besteuerung.
Das Steuersystem soll dazu beitragen, soziale Gerechtigkeit zu fördern. Doch die tatsächlichen Steuersätze von Superreichen liegen weit unter den vorgesehenen Höchststeuersätzen, während der Mittelstand mit einem höheren Anteil seines Einkommens zum Steuer- und Abgabenaufkommen beiträgt.
Die fünf reichsten Männer der Welt haben ihr Vermögen seit 2020 verdoppelt, fast fünf Milliarden Menschen sind ärmer geworden. Unser Bericht macht deutlich, wie Superreiche und Konzerne von Inflation, Kriegen und Pandemie profitieren, während die meisten Menschen unter den Folgen leiden.
Das reichste Prozent verursacht so viele Treibhausgase wie die ärmeren zwei Drittel der Weltbevölkerung. Durch ihren extremen Konsum befeuern Superreiche die Klimakrise, die die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen bedroht. Regierungen müssen daher auch die extreme Ungleichheit in der Welt überwinden.