Am 1. Juni hat das EU-Parlament den Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz angenommen. Das ist ein entscheidender Durchbruch für mehr Menschenrechte in der Wirtschaft, doch wir sind noch nicht am Ziel: Jetzt geht es in die Verhandlungen mit EU-Kommission und Ministerrat, und da muss der Schutz von Betroffenen nachgebessert werden.
Neue Analyse zeigt: Mindestens 2,5 Billionen US-Dollar Einnahmen möglich
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Eine Gruppe von über 100 Millionär*innen aus neun Ländern fordert in einem offenen Brief von Regierungen eine dauerhafte jährliche Vermögenssteuer für die Reichsten. Dies würde helfen, die extreme Ungleichheit zu verringern und soziale Grunddienste, wie eine öffentliche Gesundheitsversorgung und Bildung, zu finanzieren. Erste Analysen weisen auf ein Steuervolumen von mindestens 2,5 Billionen Dollar pro Jahr hin. Damit wären wesentliche Fortschritte bei Armutsbekämpfung, Covid-19-Impfstoffgerechtigkeit und allgemeiner Gesundheitsversorgung möglich.
Fast immer ist ein langer Atem im Einsatz für soziale Gerechtigkeit nötig. Nach 14 Jahren Engagement wurde in der vergangenen Woche in Ecuador die Gewerkschaft ASTAC offiziell als Gewerkschaft für den Bananensektor vom Arbeitsministerium registriert.
Die anhaltende Dürre in Somalia zwingt viele Millionen Menschen dazu ihr Leben aufzugeben und in Geflüchteten Camps Zuflucht zu suchen. Die Lebensumstände sind durch Wasser- und Nahrungsmangel geprägt. Viele Kinder haben keinen Zugang zu Schulbildung. Oxfam arbeitet mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen, um die extreme Not der Menschen zu lindern.
Unfassbar: Acht Milliardäre besitzen genauso viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Oxfams aktuelle Studie zeigt: Die Lücke zwischen Arm und Reich ist größer als bisher angenommen. Wir brauchen endlich eine Politik, die Menschen statt Profite in den Mittelpunkt stellt!
52 Finanzmanager raten zur Einführung der “Steuer gegen Armut“
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Am Montag, 10. Juli treffen sich die Finanzminister der zehn am Verhandlungsprozess beteiligten Länder in Brüssel; es wird erwartet, dass sie dort über die FTS beraten. Aus diesem Anlass wenden sich 52 führende Expertinnen und Experten der globalen Finanzindustrie in einem offenen Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs, und fordern sie auf, sich für die sofortige Einführung der FTS einzusetzen. Der offene Brief ist eine Aktion von Oxfam und der Kampagne „Steuer gegen Armut“.