Zu Beginn der Pandemie hieß es mancherorts, das Virus sei ein großer Gleichmacher, da alle Menschen gleichermaßen prinzipiell an COVID-19 erkranken können. Doch der erste Teil des Satzes war von Beginn an falsch. Ein Kommentar von Oxfams Expertin für soziale Ungleichheit Ellen Ehmke
Gipfel-Beschlüsse sind Blendwerk und werden den Hunger nicht beenden
Teaser
Trotz neuer Hilfszusagen sind die G7 ihrer Verantwortung angesichts multipler Krisen nicht gerecht geworden. Um die aktuellen Hungerkrisen zu bekämpfen, braucht es deutlich mehr Geld. Gegen die Klimakrise hätten sich die G7 auf stärkere Minderungsziele und Unterstützung einkommensschwacher Länder verständigen müssen. Zudem war der Kampf gegen die COVID-19-Pandemie auf dem Gipfel nur ein Randthema. Die Gipfel-Beschlüsse sind deshalb ein „Blendwerk“, meint Charlotte Becker, Leiterin Politik und Kampagnen von Oxfam Deutschland, das von dem „historischen Versagen“ der G7 ablenken soll.
Zu Weihnachten eine Grußkarte von OxfamUnverpackt verschenken und Menschen dort unterstützen, wo die Not aufgrund von Krisen und Hunger am größten ist
Teaser
Kurzfristig auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es zum Beispiel mit einer Friedenstaube oder einem Stück Seife? Mit den Spenden-Geschenken von OxfamUnverpackt lässt sich den Liebsten zum Fest eine Freude machen und gleichzeitig tausende Kilometer entfernt Gutes tun. Als PDF und E-Card sind die Grußkarten auch Last Minute noch rechtzeitig unterm Baum oder im Postfach.
Mit OxfamUnverpackt Menschen dort unterstützen, wo die Not am größten ist
Teaser
Krisen und Konflikte machen auch zur Weihnachtszeit keine Pause. Allein in der Ukraine haben seit Beginn des Krieges etwa 14 Millionen Menschen ihr Zuhause verloren. Darüber hinaus mangelt es an adäquater medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und Lebensmitteln. Aufgrund von langanhaltenden Dürren und Ernteausfällen sind viele Menschen in Ostafrika stark von Hunger betroffen.
Nach gerade einmal zehn Tagen hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung seinen fairen Anteil am jährlich noch verträglichen Treibhausgasbudget verbraucht. Ein Mensch der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung würde hingegen im Durchschnitt sein Jahresbudget erst nach fast drei Jahren erreichen.
Für unsere entwicklungspolitische Arbeit kooperieren wir mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bündnissen und institutionellen Partnern, um mit vereinter Kraft weltweit gerechtere Bedingungen zu schaffen.
Entwicklungsorganisation fordert öffentliche Länderberichterstattung von Unternehmen
Teaser
Das heute vorgelegte Paket, mit dem die EU-Kommission Steuervermeidung multinationaler Unternehmen eindämmen will, wird nicht dazu beitragen, Steueroasen trockenzulegen, kritisiert die Entwicklungsorganisation Oxfam. Damit versäumt es die EU-Kommission, einen wichtigen Schritt zur Eindämmung der weltweit zunehmenden sozialen Ungleichheit zu machen.