Jemen

Cholera Epidemie im Jemen, Sufian Ahmed aus Aden
In Aden im Süden Jemens versorgt Oxfam Menschen mit Hygiene-Sets versorgen, so auch Sufian Ahmed. Die Hygiene-Sets dienen unter anderem dem Schutz vor Cholera.

In Kürze

Seit März 2015 wüten im Jemen schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen, ihren ausländischen Verbündeten und bewaffneten Oppositionsgruppen. Bereits vor Kriegsausbruch waren große Teile der jemenitischen Bevölkerung verarmt, doch nun sind die Menschen zusätzlich von der Gewalt zermürbt.

Die aktuelle Situation im Jemen

  • Mehr als 22 Millionen Menschen (75 Prozent der Bevölkerung) benötigen humanitäre Hilfe.
  • 17,8 Millionen Menschen haben nicht genügend zu essen.
  • Eine Cholera-Epidemie hat mindestens 2.200 Menschen das Leben gekostet. Die Situation könnte sich rasch verschlechtern. Zwischen Ende April 2017 und Ende Januar 2018 wurden mehr als 1 Million Verdachtsfälle gemeldet.
  • Die Einfuhr und die Verteilung von Hilfsgütern werden von Kriegsparteien teils systematisch behindert. Trinkwasser ist daher Mangelware, Nahrungsmittel und Treibstoff haben sich extrem verteuert.
  • Knapp drei Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht – nur wenige schaffen es, im benachbarten Ausland oder gar in Europa Schutz zu suchen.

Oxfam unterstützt seit über 30 Jahren die Menschen im Jemen. Seit Ausbruch der jüngsten Krise haben wir dort bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen erreicht. Wir stellen vor allem Trinkwasser und eine den humanitären Standards entsprechende sanitäre Versorgung bereit und verteilen Bargeld, mit dem Familien Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter erwerben können.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, sich für eine umfassende Friedenslösung einzusetzen und deutlich mehr Geld für humanitäre Hilfe bereitzustellen.

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Seit Ausbruch der jüngsten Krise hat Oxfam im Jemen bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen erreicht. Wir stellen vor allem Trinkwasser bereit, verteilen Hygiene-Sets zum Schutz vor Cholera und unterstützen Familien mit Bargeld, damit sie Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter kaufen können. Doch im Jemen sind mehr Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen als irgendwo sonst auf der Welt.

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