Aktuelles

G20-Protestwelle mit Big Heads
Nachricht | 10. Juli 2017

G20-Beschlüsse helfen Menschen in Armut kaum

Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie die Repräsentant/innen der Europäischen Union beim G20-Gipfel in Hamburg. Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Erklärung, wie die G20-Staaten globalen Krisen begegnen wollen. Doch leider werden drängende Probleme wie die wachsende soziale Ungleichheit nicht angepackt. Oxfam kommentiert die Beschlüsse des G20-Gipfels.
Misso hält ihren kleinen Bruder Zee auf dem Arm
Nachricht | 09. Juli 2017

4 Fragen zum Thema Familiennachzug

Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger. Viele wagen den gefährlichen Weg nach Europa, in der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und ihre Kinder. Doch statt in Deutschland gemeinsam in Würde und Sicherheit leben zu können, warten Tausende geflüchtete Menschen verzweifelt auf ihre Angehörigen, die sie zurücklassen mussten. Denn seit der Aussetzung des Familiennachzugs im März 2016 gibt es kaum mehr legale Möglichkeiten, Familien zu vereinen.
G20 Protestwelle Big Heads
Nachricht | 06. Juli 2017

Protest zum G20-Gipfel in Hamburg 2017

Friedlich und bunt ging es bei der „G20-Protestwelle“ am 2. Juli in Hamburg zu. Mehr als 25.000 Bürger/innen zogen mit Bannern und Transparenten durch Hamburg, um gegen soziale Ungleichheit zu protestieren. Mit dabei: Die Big Heads, die übergroßen Köpfe einiger G20-Staatschefs, die auch während der Oxfam-Medienaktion am 6. Juli die Richtung zu mehr sozialer Gerechtigkeit weisen. Am 5. und 6. Juli fand darüber hinaus der Alternativ-Gipfel der Zivilgesellschaft statt, an dem Oxfam ebenfalls teilnahm.
Aktivist/innen vor der Abstimmung zur Steuertransparenz
Nachricht | 05. Juli 2017

EU-Parlament: Abstimmung über Steuertransparenz

Die Steuervermeidung von Konzernen schadet uns allen: Sie entzieht armen wie reichen Ländern Geld, das diese dringend für Bildung, Gesundheit und eine funktionierende Infrastruktur brauchen. Um der grassierenden Steuervermeidung entgegenzutreten, stimmte das EU-Parlament gestern für mehr Steuertransparenz. Das ist gut – trotzdem gibt es immer noch ein riesiges Schlupfloch für multinationale Konzerne.
Nimo mit seiner Familie auf der Flucht aus Syrien
Nachricht | 20. Juni 2017

Familien­zusammenführung – das lange Warten

Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Viele Familien müssen sich in ihrer Heimat voneinander trennen, andere werden auf der Flucht auseinandergerissen. Doch anstatt Familien wieder zusammenzuführen, setzt die Europäische Union zunehmend auf eine Politik der Kälte. Mütter, Väter und Kinder warten oft monatelang auf eine Entscheidung der zuständigen Behörden – so auch Zeinach und ihre Familie.
Am 7. Juni 2017 haben sich mehr als 60 Staaten vertraglich verpflichtet, Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuervermeidung in ihre Steuerabkommen aufzunehmen.
Nachricht | 09. Juni 2017

Steuertricks von Konzernen: Staaten wollen Schlupflöcher schließen

Über 60 Staaten haben sich am Mittwoch verpflichtet, ihre Steuerabkommen koordiniert zu überarbeiten. Damit soll es multinationalen Konzernen erschwert werden, sich vor ihrem fairen Beitrag zum Gemeinwohl zu drücken. Doch einige Regierungen haben Hintertüren gelassen – und manche machen gar nicht mit.

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