• Publikation
  • 31. Mai 2010

The $100 Billion Questions

In einem neuen Bericht "The $100 Billion Questions" skizziert Oxfam Vorschläge zur internationalen Klima-Finanzarchitektur und warnt dabei die reichen Länder davor, ihre in Kopenhagen gemachten finanziellen Zusagen für Klimaschutz und Bewältigung der Klimafolgen in armen Ländern vor allem durch vermehrte Kredite anstatt durch Finanzzuschüsse zu erfüllen und so den Schuldenberg der armen Länder weiter zu erhöhen. Der Bericht stellt auch Instrumenten vor, mit denen die Klima-Finanzhilfen für die armen Länder bis 2020 mindestens auf die in Kopenhagen versprochenen 100 Millionen US-Dollar jährlich angehoben werden können. Oxfam schlägt dafür unter anderem die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor. Spekulationsgeschäfte würden mit einer minimalen Steuer belegt. Ein Teil der zu erwartenden Einkünfte von jährlich etwa 400 Milliarden US-Dollar ließe sich für Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in den armen Ländern verwenden.

In einem neuen Bericht "The $100 Billion Questions" skizziert Oxfam Vorschläge zur internationalen Klima-Finanzarchitektur und warnt dabei die reichen Länder davor, ihre in Kopenhagen gemachten finanziellen Zusagen für Klimaschutz und Bewältigung der Klimafolgen in armen Ländern vor allem durch vermehrte Kredite anstatt durch Finanzzuschüsse zu erfüllen und so den Schuldenberg der armen Länder weiter zu erhöhen.
Der Bericht stellt auch Instrumenten vor, mit denen die Klima-Finanzhilfen für die armen Länder bis 2020 mindestens auf die in Kopenhagen versprochenen 100 Millionen US-Dollar jährlich angehoben werden können. Oxfam schlägt dafür unter anderem die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor. Spekulationsgeschäfte würden mit einer minimalen Steuer belegt. Ein Teil der zu erwartenden Einkünfte von jährlich etwa 400 Milliarden US-Dollar ließe sich für Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in den armen Ländern verwenden.