Burundi

Kinder trinken Wasser am Brunnen
Die Menschen haben nun Trinkwasser direkt im Dorf. Das erspart ihnen kilometerlange Fußmärsche.

In Kürze

Burundi ist ein Agrarland. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Doch die Menschen in Burundi leiden unter Hunger, zwei Drittel der Bevölkerung gelten als mangel- oder unterernährt. Das Land hat die Folgen des jahrelangen Bürgerkrieges bis heute nicht überwunden, die politische Lage ist instabil und die Wirtschaft schwach.

Um den komplexen Ursachen von Hunger und Mangelernährung zu begegnen, unterstützt Oxfam mit seinen Partnerorganisationen kleinbäuerliche Familien mit einem ganzheitlichen Entwicklungsansatz. Neben Wissensvermittlung, Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und Aufbau von Kooperativen gehören dazu auch Trinkwasserversorgungssysteme, die die Dorfbevölkerung, Schulen und Gesundheitszentren mit sauberem Wasser versorgen.

Der Bürgerkrieg hat in Burundi nicht nur große Teile der Infrastruktur zerstört. Viele ehemalige Kämpfer sind sozial ausgegrenzt und haben keine Zukunftsperspektive. Oxfam unterstützt die jungen Menschen auf ihrem Weg zurück in das zivile Leben und fördert die gesellschaftliche Versöhnung.

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