Jemen

Cholera Epidemie im Jemen, Sufian Ahmed aus Aden
In Aden im Süden Jemens versorgt Oxfam Menschen mit Hygiene-Sets versorgen, so auch Sufian Ahmed. Die Hygiene-Sets dienen unter anderem dem Schutz vor Cholera.

In Kürze

Seit März 2015 wüten im Jemen schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen, ihren ausländischen Verbündeten und bewaffneten Oppositionsgruppen. Bereits vor Kriegsausbruch waren große Teile der jemenitischen Bevölkerung verarmt, doch nun sind die Menschen zusätzlich von der Gewalt zermürbt.

Die aktuelle Situation im Jemen

  • 20,7 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe, 60% der Bevölkerung hat nicht genügend zu essen.
  • Eine Cholera-Epidemie hat bereits mehr als 2.100 Menschen das Leben gekostet. Die Situation könnte sich rasch verschlechtern. Zwischen Ende April und Ende September rund 700.000 Verdachtsfälle gemeldet.
  • Die Einfuhr und die Verteilung von Hilfsgütern werden von Kriegsparteien teils systematisch behindert. Trinkwasser ist daher Mangelware, Nahrungsmittel und Treibstoff haben sich extrem verteuert.
  • Knapp drei Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht – nur wenige schaffen es, im benachbarten Ausland oder gar in Europa Schutz zu suchen.

Oxfam unterstützt seit über 30 Jahren die Menschen im Jemen. Seit Ausbruch der jüngsten Krise hat Oxfam dort bereits mehr als 1,2 Millionen Menschen erreicht. Wir stellen vor allem Trinkwasser und eine den humanitären Standards entsprechende sanitäre Versorgung bereit und verteilen Bargeld, mit dem Familien Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter erwerben können.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, sich für eine umfassende Friedenslösung einzusetzen und deutlich mehr Geld für humanitäre Hilfe bereitzustellen.

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Seit Ausbruch der jüngsten Krise hat Oxfam im Jemen bereits mehr als 1,2 Millionen Menschen erreicht. Wir stellen vor allem Trinkwasser bereit, verteilen Hygiene-Sets zum Schutz vor Cholera und unterstützen Familien mit Bargeld, damit Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter erworben werden können. Doch im Jemen sind mehr Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen als irgendwo sonst auf der Welt.

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