Jemen

von einem Luftangriff zerstörte Häuser
Nach einem Luftangriff in der Nähe von Sanaa suchen die Menschen unter den Trümmern der zerstörten Häuser nach Überlebenden.

In Kürze

Seit März 2015 wüten im Jemen schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen, ihren ausländischen Verbündeten und bewaffneten Oppositionsgruppen. Bereits vor Kriegsausbruch waren große Teile der jemenitischen Bevölkerung verarmt, doch nun sind die Menschen zusätzlich von der Gewalt zermürbt.

Die aktuelle Situation im Jemen

Am 2. November 2016 sprach Robert Lindner, Referent für humanitäre Krisen, bei tagesschau24 über die Situation im Jemen:

  • Über 21 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat nicht genügend zu essen, besonders Kleinkinder leiden unter Mangelernährung.
  • Die Einfuhr und die Verteilung von Hilfsgütern werden von Kriegsparteien teils systematisch behindert. Trinkwasser ist daher Mangelware, Nahrungsmittel und Treibstoff haben sich extrem verteuert.
  • Mehr als drei Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht – nur wenige schaffen es, im benachbarten Ausland oder gar in Europa Schutz zu suchen.

Oxfam unterstützt seit über 30 Jahren die Menschen im Jemen. Seit Ausbruch der jüngsten Krise hat Oxfam dort bereits mehr als 900.000 Menschen erreicht. Wir stellen vor allem Trinkwasser bereit und verteilen Bargeld, mit dem Familien Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Güter erwerben können.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, sich für eine umfassende Friedenslösung einzusetzen und deutlich mehr Geld für humanitäre Hilfe bereitzustellen.

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