Jemen: Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung von Vertriebenen

Projekt abgeschlossen
Das Projekt ist Teil von Oxfams humanitärem Programm im Jemen und unterstützt Geflüchtete mit Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und sensibilisiert für Hygienemaßnahmen.
Oxfam verbessert die Trinkwasserversorgung für Flüchtlinge im Jemen.

Im Jemen sind derzeit 22,2 Millionen Menschen, mehr als 75 Prozent der Bevölkerung, auf humanitäre Hilfe angewiesen. Fast drei Millionen Menschen befinden sich in Folge des seit März 2015 andauernden Konflikts im Land auf der Flucht.

Trinkwassermangel ist eines der drängendsten Probleme. Grund hierfür sind kriegsbedingte Schäden ebenso wie gestiegene Bedarfe in Gemeinden, die viele Vertriebene aufgenommen haben. Gleiches gilt für die Sanitärversorgung. In vielen Gegenden stehen Vertriebenen weder Latrinen, noch Waschgelegenheiten zur Verfügung.

Auch die öffentliche Abfallentsorgung ist größtenteils zusammengebrochen. Unkontrollierte Müllentsorgung und sich anhäufender Abfall in Wohngebieten führen zu weiteren enormen Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung.

Im Zuge eines vom Auswärtigen Amt geförderten Projektes stellt Oxfam die Trinkwasserversorgung für Binnenflüchtlinge und Menschen aus den Gastgemeinden in Haddscha, Al-Hudaida und Taiz sicher. Zusätzlich stellen wir Notfalllatrinen sowie Hygiene-Sets und Zeltplanen bereit. Zusammen mit lokalen Gesundheitshelfern organisiert Oxfam eine Kampagne zur Hygienesensibilisierung und zu sauberem Wasser, um dadurch die Menschen zu bestärken, eigene Maßnahmen zum Schutz ihrer Gesundheit zu ergreifen. Insgesamt erreicht Oxfam mit diesen Hilfsmaßnahmen über 380.000 Menschen.

Dieses Projekt wurde am 31. Dezember 2018 abgeschlossen.

 

Unterstützen Sie unsere Projektarbeit! Jetzt spenden!