Zusätzliches Einkommen dank Berufsausbildung (Projekt abgeschlossen)

Im Rahmen des HOPE Projekts hat SAIBAAN in Dablani eine zweimonatige Schneider-Ausbildung organisiert. Farzana gehört zu denen, die von den Frauen im Dorf ausgewählt wurden, um an der Ausbildung teilzunehmen. Mit dem erfolgreichen Abschluss hat sie von SAIBAAN nicht nur ein Zertifikat, sondern auch eine hochwertige Nähmaschine bekommen, mit der sie als selbstständige Schneiderin arbeiten kann.
Farzana im Gespräch mit dem Team von SAIBAAN.
Farzana (rechts) im Gespräch mit dem Team von SAIBAAN.
Auch wenn ich mit meinem Einkommen nicht alle Probleme meiner Familie lösen kann, führen wir damit ein besseres Leben als früher.

Farzana ist 35 Jahre alt und lebt in Dalbani, einem kleinen Dorf im Distrikt Mansehra. Ihr Ehemann, Goher Aman, arbeitet als Wächter in einem Hotel, in dem hauptsächlich Fernfahrer übernachten. Goher verdient mit seinem Job umgerechnet nur etwa 50 Euro pro Monat. Davon kann die zehnköpfige Familie kaum leben.

Farzania erzählt traurig, dass ihre Kinder sie oft nach neuen Kleider gefragt hätten. Diesen Wunsch konnte Farzana ihnen nicht erfüllen. Stattdessen war sie oft gezwungen, sich von Nachbarn und Angehörigen Geld zu leihen, um überhaupt  mit ihrer Familie über die Runden zu kommen.

SAIBAAN hat in Dablani eine zweimonatige Schneider-Ausbildung organisiert.

Farzana gehört zu denen, die von den Frauen im Dorf ausgewählt wurden, um an der Ausbildung teilzunehmen. Keinen einzigen Tag des Trainings hat Farzana verpasst. Mit dem erfolgreichen Abschluss hat sie von SAIBAAN nicht nur ein Zertifikat, sondern auch eine hochwertige Nähmaschine bekommen, mit der sie als selbstständige Schneiderin arbeiten kann.

“Ich verdiene als Schneiderin bis zu 5.000 Rupien (etwa 40 Euro) im Monat. Damit kann ich die Schulgebühren für meine Kinder bezahlen und ihnen auch ab und zu mal einen Wunsch erfüllen.” sagt Farzana heute. “Auch wenn ich mit meinem Einkommen nicht alle Probleme meiner Familie lösen kann, führen wir damit ein besseres Leben als früher.”

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