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Hungerkrise und Klimawandel: Jama aus Äthiopien sucht im Himmel nach Anzeichen für Regen
Jan Kowalzig | 27. April 2017

Hungerkrise in Ostafrika: Vom Klimawandel befeuert

Während in Deutschland die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen wieder steigen und die Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien bremst, kämpfen die Menschen in den ärmsten Ländern ums Überleben im Klimawandel, der die oft ohnehin prekären Umstände weiter verschlechtert. In Ostafrika zum Beispiel. Dort trifft der Klimawandel auf eine tödliche Mischung aus Dürre, Armut, chronischer Mangelernährung, schwachen Institutionen und bestehenden Konflikten – fast elf Millionen Menschen müssen hungern.
Chinma George vor dem Braunkohletagebau Garzweiler von RWE
Chinma George | 24. April 2017

„In Zukunft wird jeder vom Klimawandel betroffen sein. Es gibt nur einen Planeten.“

Zwei Wochen lang fuhr Chinma George aus Nigeria durch Deutschland, um über die verheerenden Folgen des Klimawandels in ihrer Heimat zu berichten. Im Interview erzählt sie, wie ihre Malaria-Erkrankung mit dem Klimawandel zusammenhängt, was sie beim Anblick des Braunkohletagebaus Garzweiler fühlte, wie wir den Klimawandel stoppen können – und was uns bevorsteht, wenn wir es nicht tun.
Ein Schild mit der Aufschrift „Climate Justice Now“ hinter einem Modell der Freiheitsstatue
Jan Kowalzig | 30. März 2017

Trumps Klimakiller-Dekret: Ignoranz, Verantwortungslosig­keit – und natürlich Dummheit

Soeben hat der Klimaschutz-Vandalismus des Donald Trump ein neues Kapitel eröffnet: Per Dekret ordnete der US-Präsident diese Woche die Rückabwicklung des Clean Power Plan an – das Herzstück der amerikanischen Klimapolitik. Außerdem werden das Moratorium für Kohlebergbau auf öffentlichem Land beendet und eine Reihe weiterer Klimaschutz-Regelungen der Obama-Regierung zurückgenommen.
Teilnehmer*innen eines Bauernkongresses
Marita Wiggerthale | 13. März 2017

Wir brauchen Bauern und Bäuerinnen – und sie uns!

Bäuerliche Produzenten und Menschen im ländlichen Raum werden systematisch diskriminiert, ihre Menschenrechte vielfach verletzt. Mit einer Erklärung auf der Ebene der Vereinten Nationen sollen ihre Rechte nun abgesichert werden.
Eine Frau in dichtem Nebel
Charlotte Becker | 08. März 2017

Ohne Frauen steht die Welt still

Durch unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit subventionieren Frauen Wirtschaft und Staat. Gleichzeitig gibt es weltweit Rückschritte bei der Geschlechtergerechtigkeit. Deshalb brauchen wir nicht Geduld, sondern mehr Einsatz für die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen, argumentiert Charlotte Becker am Weltfrauentag.

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