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Jan Kowalzig | 04. November 2016

Weltklimakonferenz COP22 in Marrakesch: Hält die gute Stimmung seit Paris?

Wer hätte das gedacht: In Rekordzeit ist das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft getreten, nicht einmal ein Jahr nach seiner Verabschiedung Ende 2015. Plötzlich konnte es nicht schnell genug gehen; als holten die Regierungen nun nach, was sie in der Vergangenheit vertrödelt haben. Jetzt wird auf der Klimakonferenz COP22 in Marrakesch weiterverhandelt, um das Abkommen mit Leben zu füllen. Hauptbaustelle: Die eingereichten Klimaschutz-Selbstverpflichtungen sind viel zu schwach, für die Anpassung an den Klimawandel bekommen die armen Länder zuwenig Unterstützung, und die Bundesregierung liefert eine peinliche Vorstellung.
Bombay: In unmittelbarer Nachbarschaft der Hochhäusern des Geschäftsviertels Nariman Point leben Fischerfamilien in Baracken
Marion Lieser | 30. September 2016

Armut ist nicht Ungleichheit ist nicht Hunger

Dies war das Ergebnis einer Untersuchung des niederländischen Forschungsinstituts Motivacation, die Oxfam am 22. September vorstellte . Die Frankfurter Allgemeine Zeitung griff diese Meldung in ihrer Ausgabe vom 24. September auf ganz eigene Weise auf und fragte, ob Oxfam nicht mit Schuld daran sei...
Schülerinnen in Benin
Barbara Kühlen | 13. September 2016

Der Globale Fonds: Ohne Moos nix los

Seit der Gründung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) im Jahr 2002 ist viel geschehen. Effektive Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheiten konnten Millionen Menschenleben retten. Doch trotz dieser Erfolge ist das Ziel, diese Krankheiten als Epidemien zu beenden noch lange nicht erreicht.
Flüchtlinge nutzen ein großes Werbebanner, um eine behelfsmäßige Unterkunft zu bauen © Matthias von Bismarck-Osten
Blog | 12. September 2016

Jordanien und Libanon: Rechtlosigkeit von Flüchtlingen beenden!

Die Welt steht vor einer epochalen Herausforderung: 65 Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Hälfte davon Kinder. Nur ein Bruchteil findet Zuflucht in den reichen Industriestaaten, 85 Prozent werden von armen Ländern aufgenommen. Einigen Ländern droht der soziale, politische und wirtschaftliche Kollaps. Diese globale Herausforderung verlangt nach globalen Antworten. Aus diesem Grund findet am 19. September in New York ein UN-Gipfel zu Flucht und Migration statt.

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