Lebensmittel sind in den letzten Jahren erheblich teurer geworden. Der Anstieg der durchschnittlichen Löhne konnte den Preisanstieg bei weitem nicht ausgleichen. Verbraucher*innen merken also nicht nur die höheren Preise im Supermarkt, sie erfahren auch real einen deutlichen Kaufkraftverlust beim wöchentlichen Einkauf.
Immer weniger, dafür immer größere multinationale Konzerne kontrollieren wichtige Märkte. Die Initiative „Konzernmacht beschränken“ will den gefährlichen Trend zu immer mehr Marktkonzentration stoppen. Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale über die Gefahren übermächtiger Konzerne.
Bekenntnis zur Vertiefung des internen Kulturwandels und Stärkung von Schutzmechanismen / Fortschritte bei Umsetzung des 10-Punkte-Plans
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Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam begrüßt den Abschlussbericht der von ihr im vergangenen Jahr eingesetzten unabhängigen Kommission. Diese hatte den Auftrag, Oxfams Umgang mit Vorfällen sexueller Ausbeutung, Belästigung und Missbrauch zu untersuchen und Empfehlungen zu geben. Der nun vorliegende Bericht ist ein wichtiger Beitrag zum Veränderungsprozess, den Oxfam im Februar 2018 in Gang gesetzt hat.
Neben viel Zustimmung löst die Veröffentlichung des Oxfam-Berichts zur sozialen Ungleichheit bereits seit einigen Jahren auch Kontroversen aus. Oxfams Ungleichheits-Expertin Ellen Ehmke geht auf die Kritik ein.
Seit Jahren haben wir es gefordert: Nun kommt endlich ein neues Gesetz, das unfaire Methoden im Lebensmittelhandel einschränken soll. Ein Erfolg – doch es gibt Schlupflöcher.
Trotz vollmundiger Ankündigungen kommen große deutsche Supermärkte beim Thema existenzsichernde Einkommen und Löhne nur schleppend voran. Tim Zahn, unser Experte für globale Lieferketten, analysiert, wieso das auch mit dem mangelnden Einsatz von Edeka zusammenhängen könnte.
Zentrale Aufgabe der diesjährigen COP29 in Baku ist die finanzielle Unterstützung einkommensschwacher Länder bei der Bewältigung der Klimakrise. Vor allem von den Industrieländern wird mehr Unterstützung erwartet.
Die Covid-19-Pandemie legt soziale Ungleichheiten offen. Sie verschärft die ungleiche Verteilung von Lebenschancen und vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich. Weltweit könnten 500 Millionen Menschen zusätzlich in Folge der Krise unter die Armutsgrenzen fallen, mehr als 120 Millionen Menschen könnten bis Jahresende am Rand des Verhungerns stehen.
Da Ukraine und Russland bedeutende Exporteure von Weizen, Mais und pflanzlichen Ölen sind, wächst die Sorge vor Versorgungsengpässen. Kommt eine globale Nahrungsmittelkrise auf uns zu?
Vor dem Hintergrund der sich verschlimmernden Klimakrise treffen sich Vertreter*innen aus 40 Ländern in Berlin zum Petersberger Klimadialog. Um welche zentrale Themen der Klimagerechtigkeit es dort gehen muss, erklärt Oxfams Klima-Experte Jan Kowalzig.