Äthiopien

Kitabe Terfe (25) arbeitet auf ihrem Feld.
Kitabe Terfe (25) arbeitet auf ihrem Feld; in drei Monaten ist Erntezeit. " Ehrlich gesagt war ich in der Gemeinschaft nicht besonders angesehen. Wir waren sehr arm. Das ist nun anders. Nun kann ich für meine Familie sorgen."

In Kürze

Äthiopien ist eines der ärmsten Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, die Unterernährungs-Rate bei Kindern ist so hoch wie in keinem anderen Land der Welt. Auch die Folgen des Klimawandels sind in Äthiopien deutlich zu spüren: zunehmende Dürren und Bodenverschlechterung zwingen immer mehr Menschen, ihre Heimat zu verlassen.

Oxfam arbeitet bereits seit Anfang der 70er Jahre in Äthiopien und unterstützt die ländliche Bevölkerung beim Aufbau und der Sicherung nachhaltiger Lebensgrundlagen. Ziel ist es, ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krisen zu stärken und kleinbäuerlichen Familien ein höheres Einkommen zu ermöglichen. Geschlechtergerechtigkeit ist als Querschnittsaufgabe entscheidender Bestandteil von Oxfams Arbeit zur Reduzierung ländlicher Armut.

Zusätzlich dazu leistet Oxfam in verschiedenen Regionen Äthiopiens humanitäre Hilfe. In der Region Gambella an der Grenze zum Südsudan stellen wir sauberes Wasser, Sanitäranlagen und Basishygieneartikel für südsudanesischen Flüchtlinge bereit. In der Somali Region im Osten des Landes, die derzeit von einer Hungerkrise betroffen ist, konnten wir bereits mehr als 500.000 Menschen, 156 Schulen und Gesundheitseinrichtungen mit sauberem Wasser versorgen. Doch die Menschen in Äthiopien brauchen dringend weitere Unterstützung. Unser Ziel ist es, möglichst schnell mindesten eine Million Menschen in Äthiopien mit humanitärer Hilfe zu erreichen. Dafür benötigen wir finanzielle Unterstützung.

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