Nigeria

Nigeria: Samuel Samson schaut in die Kamera
„Ich weiß nicht, wie ich neu anfangen soll“, sagt Samuel Samson. Er floh mit seiner Familie vor der Gewalt der Boko Haram. Sie leben jetzt auf dem Gelände einer Kirchgemeinde.

In Kürze

Nigeria verfügt über reiche Vorkommen an Rohstoffen und gehört zu den größten Erdölproduzenten weltweit. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes steht trotz hoher Erträge aus der Erdölförderung vor vielen Herausforderungen. Zwei Drittel der Menschen leben in absoluter Armut, das heißt, sie leben mit weniger als einem Dollar pro Tag.

Die Sicherheitslage im Norden Nigerias hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Seit 2011 versucht die radikal-islamische Gruppe Boko Haram im Nordosten des Landes gewaltsam einen eigenen Staat auf Grundlage der Scharia zu errichten. Seit Ende 2014 greift die Gruppe auch Ziele in den Nachbarstaaten Kamerun, Niger und Tschad an, da sich diese Länder dem bewaffneten Kampf gegen Boko Haram angeschlossen haben. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass in der gesamten Region im zentralafrikanischen Tschadbecken rund 2,7 Millionen Menschen vor Boko Haram auf der Flucht sind.

Diese Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe, wie Nahrung und Trinkwasser angewiesen. Die Hungerkrise betrifft dabei nicht nur die Geflüchteten und Vertriebenen, sondern zunehmend auch jene Menschen, die ihnen Schutz und Unterkunft gewähren. Doch die internationale Nothilfe läuft nur schleppend an.

Oxfam versorgt die betroffene Bevölkerung mit Nahrung und Trinkwasser. Wir verteilen Saatgut und landwirtschaftliche Geräte, damit die Menschen sich wieder eine Lebensgrundlage aufbauen können. Zusätzlich stärken wir die Bevölkerung durch Informationen über ihre Rechte und gewährleisten einen sicheren und gleichberechtigten Zugang zu humanitärer Hilfe.

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