Syrien

Oxfam hat syrische Geflüchtete gefragt, die zurzeit in Jordanien leben, was es für sie bedeutet, "Flüchtlinge" zu sein.

In Kürze

Seit 2011 tobt in Syrien ein Bürgerkrieg zwischen den Regierungstruppen und oppositionellen Gruppen. Zwei Drittel der ursprünglichen Bevölkerung sind auf Hilfsleistungen angewiesen und es werden immer mehr. Mehr als 4,8 Millionen Menschen sind vor allem in Nachbarländer geflohen. 500.000 Menschen leben in belagerten Gebieten, die von Versorgung mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Gütern weitgehend abgeschnitten sind.

Angesichts der schleppenden internationalen Hilfe und der zunehmenden Abriegelung der Grenzen durch einige Nachbarländer wird die Lage für viele Flüchtlinge immer prekärer. Hinzu kommt, dass auch immer mehr Einwohner dieser Ländern durch die Krise selbst in Not geraten.

Oxfam unterstützt syrische Flüchtlinge im Libanon und in Jordanien unter anderem mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Einkommenshilfen und baut Duschen und Latrinen. Viele Maßnahmen kommen auch lokalen Gemeinschaften zugute, die Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben. In Syrien setzen wir Teile der beschädigten Wasserversorgung instand und helfen mit Hygienemaßnahmen.

Wohlhabende und einflussreiche Länder in Europa und weltweit müssen mehr zum Schutz der Flüchtlinge leisten und sollten:

  • ihre Hilfsleistungen erhöhen,
  • mehr syrische Flüchtlinge aufnehmen,
  • keine Waffen an Konfliktparteien liefern, und
  • ihre diplomatischen Anstrengungen zu einer friedlichen Beendigung des Bürgerkriegs verstärken.

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