Rinderhaltung spielt im Südsudan eine zentrale Rolle. Sie sind auch ein häufiger Anlass für Streitigkeiten und Konflikte: Überfälle auf Viehherden stellen einen der Hauptgründe für das hohe Ausmaß bewaffneter Gewalt zwischen den unterschiedlichen Ethnien dar.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Klimawandel und Migration? Wie viele „Klimaflüchtlinge“ gibt es? Und was sollte die Politik tun? Das Journal ÖkologiePolitik hat unseren Klima-Experten Jan Kowalzig befragt.
Sie machen die Hälfte der globalen Wirtschaftskraft aus, nehmen aber weniger als neun Prozent der weltweit geflüchteten Menschen auf. Die meisten Flüchtlinge finden dagegen in wirtschaftlich sehr viel schwächeren Ländern Zuflucht. Die großen Volkswirtschaften müssen daher endlich deutlich mehr Menschen aufnehmen und einen wirksamen Schutz von Flüchtlingen gewährleisten.
Die Europäische Union muss den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Migrationsabwehr diese Woche stoppen, sonst droht eine massive Beschädigung des Rechts auf Asyl und anderer universeller Menschenrechte. Davor warnen heute mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung.
Die Sommer-Ausgabe mit folgenden Schwerpunktthemen: Der wahre Preis der Banane – Wie Arbeiter/innen auf Obstplantagen systematisch ausgebeutet werden; Zuflucht Schule – Bessere Bildungschancen für Flüchtlinge; Jemen – Der vergessene Krieg
Das Papier enthält die Empfehlungen von Oxfam an die Regierungsdelegationen, die sich am 23. und 24. Mai in Istanbul auf dem Weltgipfel für humanitäre Hilfe treffen. Zudem gibt das Papier einen Überblick über die Selbstverpflichtungen, mit denen der internationale Oxfam-Verbund seinerseits einen Beitrag zur Erhöhung der Effizienz und Transparenz der internationalen humanitären Hilfe leisten will.
Am 25. April 2015 wurde Nepal von einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert. Gut zwei Wochen später richtete ein zweites schweres Beben weitere Zerstörungen an. Fast 9.000 Menschen kamen ums Leben, mehr als 850.000 Häuser stürzten ein oder trugen Schäden davon. Es gab mehr als 400 Nachbeben unterschiedlicher Stärke.
Ein Jahr nach dem Schiffsunglück vor Lampedusa hat die Europäische Union kaum etwas getan, um schutzsuchende Menschen vor weiterem Leid zu bewahren. Eine aktuelle Oxfam-Untersuchung sogenannter „Hotspots“ in Italien wirft ernste Fragen auf, wie ehrlich es die EU mit ihrem Anspruch einer humanen Asylpolitik meint.