Editors besuchen Flüchtlingscamp in Serbien

Mitglieder der britischen Indie-Band Editors haben in Serbien ein Flüchtlingscamp besucht. Die Oxfam-Botschafter machten sich ein Bild davon, wie Oxfam die Geflüchteten unterstützt. Seit 2017 versorgt Oxfam die Menschen im Obrenovac Camp mit drei Mahlzeiten am Tag.

Mitglieder der britischen Indie-Band Editors, die zurzeit auf Europatour ist, haben sich bei ihrem Aufenthalt in Serbien einen Tag Zeit genommen und das Flüchtlingscamp Obrenovac am Stadtrand von Belgrad besucht. In der umgebauten Kaserne wohnen ausschließlich männliche Geflüchtete, von denen viele eigentlich in andere europäische Länder wollten, aber seit Monaten oder Jahren in Serbien feststecken.

In der Kantine des Camps setzten sich die Bandmitglieder Tom Smith, Elliot Williams und Ed Lay mit den Männern bei einer Mahlzeit zusammen, die Oxfam und Freiwillige von BelgrAID in dem Camp bereitstellen. Neben vielen Gesprächen hörten sich die Editors auch Proben einer Band aus dem Camp an, deren Mitglieder aus Ländern wie Kuba und Pakistan stammen.

Elliot Williams, Keyboarder der Editors, sagte während seines Besuchs: „Ich wünschte, es könnten viele Leute an meiner Stelle heute hier sein und sich mit meinen Augen umsehen. Dann könnten sie erkennen, dass man sich vor diesen Menschen nicht fürchten muss, dass sie normale Menschen sind, die unglaublich schwierige Entscheidungen zu treffen hatten – wie etwa ihr Zuhause zu verlassen. Niemand sollte ihnen das zum Vorwurf machen.“

Über eine Million Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern sind in den Jahren 2015 und 2016 durch Serbien gereist, bevor mehrere osteuropäische Länder ihre Grenzen geschlossen haben. Heute leben in ganz Serbien rund 4.000 Menschen in Flüchtlingscamps.

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