• 24. Juli 2015

Jugendinitiative gegen den Klimawandel

Langging ist 20 Jahre alt und ist in dem Dorf Bagumbayan im Süden von Mindanao auf den Philippinen aufgewachsen. Bis zu dem Zeitpunkt, als extreme Wetterveränderungen, wie Überschwemmungen die Ernte ihrer Eltern zerstörten, konnte sie zur Schule gehen – danach reichte das Einkommen der Eltern nicht mehr für ihr Schulgeld. Ursprünglich wollte Langging Tierärztin werden – jetzt engagiert sie sich in ihrem Dorf für den Kampf gegen den Klimawandel.

„Meiner Meinung ist es nicht fair uns gegenüber. Wir sind nicht die Hauptverantwortlichen für den Klimawandel. Aber in diesen Zeiten sollten wir uns nicht gegenseitig beschuldigen. Wenn wir das Richtige tun und bei uns selbst anfangen, können wir einen unglaublich großen Einfluss haben. Wenn wir alle an die gleichen Grundsätze glauben, sind wir bestimmt in der Lage, die Effekte des Klimawandels abzuschwächen.“ sagt sie.

Langging ist Leiterin einer Jugendgruppe in ihrem Dorf. Dort tauschen sie sich über gemeinsame Erfahrungen mit dem Klimawandel aus und formulieren Forderungen zum Klimaschutz, um sie an die lokalen politischen Vertretungen zu richten.

„Als Jugendleiterin fühle ich mich dafür verantwortlich, andere junge Menschen zu motivieren, sich für die Umwelt einzusetzen – besonders weil wir diejenigen sein werden, die von den negativen Auswirkungen des Klimawandels in der Zukunft direkt betroffen sind. Deswegen sollten alle von uns etwas tun.“