Make Fruit Fair!

Kleinbäuerin trägt Bananen
Kleinbäuerinnen am Anfang der Lieferketten müssen oft zu Hungerlöhnen arbeiten - Supermarktketten profitieren.

In Kürze

Weltweit wächst der Handel mit tropischen Früchten wie Ananas, Mangos, Bananen und Avocados. Tropische Früchte sind aber nicht nur lecker, sondern auch sagenhaft günstig. Obwohl sie einen weiten Weg hinter sich haben, sind sie oft billiger als regionale Äpfel. Das ist absurd und hat fatale Folgen.

Tausende Kleinbäuerinnen und Arbeiter werden auf Obstplantagen ausgebeutet. Auch die Umwelt nimmt – z. B. durch den Einsatz von Pestiziden – großen Schaden. Mitverantwortlich dafür sind Supermärkte wie Aldi und Lidl, die die Preise drücken. Sie profitieren vom krummen Geschäft mit tropischen Früchten.

Wir müssen Druck machen für verbindliche Regeln, damit die Ausbeutung von Kleinbäuerinnen und Arbeitern auf Obstplantagen gestoppt wird. Deswegen haben wir z. B. mit Eurer Unterstützung europaweit 60.000 Unterschriften gesammelt und sie im November an die EU-Kommission übergeben. Kleinbauern und Arbeiterinnen in den Ländern des Südens dürfen nicht länger die Leidtragenden unfairer europäischer Einkaufspolitik sein!

Die Kampagne „Make Fruit Fair!“

Wie eine Ananas, die nicht aus einer Frucht, sondern aus vielen einzelnen Früchten besteht, setzen auch wir uns nicht alleine, sondern gemeinsam mit 26 Partnern aus Europa, Südamerika und Afrika für faire Bedingungen im Handel mit tropischen Früchten ein.

Wir fordern von Regierungen, Supermärkten und Unternehmen: 

  • existenzsichernde Löhne und faire Preise,
  • die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten und
  • den Schutz der Umwelt.

Auch Du kannst etwas tun!

Über Deinen verantwortungsvollen Einkauf kannst Du fairen Handel und nachhaltige Produktion fördern.

Unterstütze unsere Kampagne und hilf‘ uns dabei, Druck zu machen, damit politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger/innen sich für gerechte Preise und faire Bedingungen im Handel mit tropischen Früchten starkmachen.

Jetzt spenden!

Hintergründe

Kozel Peters-Fraser vom Bauernverband WINFA erklärt, was Verbraucher/innen tun können, um die Produktionsbedingungen von Südfrüchten zu verbessern.

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