Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember erscheint der aktuelle Bericht der Global Campaign for Education (GCE) zum Thema „Bildung und Behinderung weltweit“.

Schätzungsweise eine Milliarde Menschen weltweit leben mit Behinderungen, darunter mindestens 93 Millionen Kinder. Acht von zehn Kindern mit Behinderungen leben in den Ländern des Südens. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie keine Schule besuchen, ist deutlich höher als für ihre Altersgenossen ohne Behinderungen. In manchen Ländern wie Burkina Faso oder Nepal ist sie sogar mehr als doppelt so hoch. Außerdem: Einmal eingeschult, haben sie im Unterricht weniger Lernerfolge und brechen die Schule ungleich häufiger frühzeitig ab.

Diese Missstände zu beenden, ist in vielerlei Hinsicht dringend. Wird die Bildung von Kindern mit Behinderungen weiterhin vernachlässigt, kann auch das internationale Versprechen Bildung für alle nicht erreicht werden. Für Regierungen, Geber und die internationale Gemeinschaft zeichnen sich immer konkretere Handlungsfelder ab, die bearbeitet werden müssen, um Bildung für alle zu realisieren. In dem Bericht der GCE werden sieben ineinandergreifende Strategien dargestellt, die dabei helfen sollen, bestehende Barrieren abzubauen und alle Mädchen und Jungen – mit oder ohne Behinderungen – gemeinsam zu unterrichten.

Deutsche Zusammenfassung des Berichts

Der Report wird beim Fach-Symposium „Inklusive Bildung für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern“ der GBK-Mitgliedsorganisation Christoffel-Blindenmission (CBM) am 3. Dezember in der Berliner Jerusalemkirche vorgestellt.

Oxfam ist Gründungsmitglied der Global Campaign for Education (GCE) und koordiniert die Globale Bildungskampagne in Deutschland (GBK).

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