Den Preis zahlen wir

75 Euro für zwei Bier und knapp 60 britische Pfund für zwei Kaffee – wie kann das sein? Wenn andere ihre Rechnung nicht zahlen, müssen letztlich wir für sie einspringen. Mit versteckter Kamera haben wir uns angesehen, wie Leute in Cafés und Restaurants in aller Welt darauf reagieren – und zeigen dabei, was das mit der Steuervermeidung von Konzernen zu tun hat.

Multinationale Konzerne vermeiden jedes Jahr Hunderte Milliarden an Steuern in armen und reichen Ländern. Die Konzerne verschieben ihre Gewinne in Steueroasen oder rechnen sie klein, um weniger Steuern zu zahlen – und lassen uns auf den Kosten sitzen. Allein Entwicklungsländern gehen dadurch jährlich mindestens 100 Milliarden US-Dollar verloren. Geld, das für dringend benötigte Investitionen in Bildung und Gesundheit fehlt.

Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass Steuervermeidung von Konzernen gestoppt wird. Die Bundesregierung in Person von Finanzminister Olaf Scholz und Justizministerin Katarina Barley muss sich endlich für echte Transparenz starkmachen. Sie muss Konzerne dazu verpflichten offenzulegen, wo sie ihre Gewinne erwirtschaften und wo sie darauf Steuern zahlen. Konzerne müssen ihre Verantwortung übernehmen und endlich ihren fairen Steuerbeitrag leisten – sonst bleiben wir auf der Rechnung sitzen!

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Für die Interessen von Menschen, die in Armut leben, mischen wir uns in die EU-Politik ein. In der Flüchtlingspolitik der EU fordert Oxfam ein energisches Umsteuern.

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Steuervermeidung von Unternehmen

Die weltweite soziale Ungleichheit hat einen neuen Höchststand erreicht: Ein Prozent der Weltbevölkerung hat mehr Vermögen als der Rest der Welt zusammen; nur 8 Menschen besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Ein Grund ist die Steuervermeidung von Unternehmen und reichen Einzelpersonen durch ein System von Steueroasen, das vor allem den Reichen zugutekommt und die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft.

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