Stellen Sie sich vor, Ihre Familie wohnt seit Generationen in einem Waldgebiet und Sie leben von den Früchten, die der Wald Ihnen bietet und schützen ihn, damit noch viele Generationen von und in diesem Wald leben können. Eines Morgens rücken plötzlich Waldarbeiter an und beginnen die Bäume zu roden. Und das obwohl ein Gesetz existiert, das Ihnen das Recht auf die Nutzung des Waldes garantiert. Sie finden, das ist ungerecht? Wir auch! Und deswegen unterstützen wir indigene Gemeinschaften in Indien, die genau dieses Schreckensszenario immer wieder erleben.

Die Rechte der Menschen in Indien werden verletzt

Wir leben seit Generationen mit den Tieren des Waldes zusammen und wir wollen den Wald sowohl für die Tiere als auch für unsere Kinder erhalten. Der Wald gibt uns Wasser zu trinken und Nahrung zu essen. Wir gehören hierher und das ist unsere Identität.
Tripur Bai
Tripur Bai
Tripur Bai

So wie Tripur Bai empfinden viele Millionen Menschen, die in Indien von und mit den Wäldern leben. Ihr anerkanntes Recht, den Wald und seine Ressourcen zu nutzen, wird immer wieder von staatlichen Behörden und großen privaten Konzernen gebrochen, die ihnen den Zugang verwehren. Minen- und Plantagenwirtschaft sowie die exzessive Abholzung der Bäume sind oft die Folge. Familien und Gemeinschaften, die seit vielen Generationen von den Wäldern leben, verlieren dadurch ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlagen.

Das tut Oxfam, um diese Ungerechtigkeit zu beenden

Gemeinsam mit Partnerorganisationen in Indien unterstützt Oxfam indigene Gemeinschaften dabei, ihre Rechte durchzusetzen. Die betroffenen Gemeinschaften werden über ihre Rechte informiert und erhalten Schulungen in ökologisch-nachhaltigem Waldmanagement. Außerdem bekommen sie Wege vermittelt, wie sie aufgrund der Grundlage, der zwar sehr fortschrittlichen aber mehr als unzureichend umgesetzten Gesetzgebung, ihr Recht auf die Nutzung der Wälder einfordern können.

Unterstützen Sie die Existenzsicherung vieler Menschen mit Ihrer Spende!

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