Es wäre absolut unverantwortlich, weiterhin auf Kohle zu setzen.
Jörn Kalinski Leiter der Kampagnenarbeit von Oxfam Deutschland

Die G7-Länder müssen aus der Kohleverstromung aussteigen – sonst ist eine Minderung der CO2-Emissionen, die die globale Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius begrenzt, kaum zu schaffen. Doch fünf der G7-Staaten, darunter Deutschland, haben ihren Kohleverbrauch seit der Kopenhagener Klimakonferenz 2009 sogar gesteigert.

Kohleverstromung trägt erheblich zum Klimawandel bei. Dieser beeinträchtigt schon heute die Lebensgrundlagen der Menschen in armen Ländern: Dürren verringern die Ernten, Stürme und Überschwemmungen richten schwere Zerstörungen an. Armut und Hunger werden verschärft.

Ohne Kehrtwende drohen schlimme Folgen für Klima und Ernährung

Bei einem „Weiter so“ mit der Kohleverstromung drohen noch schlimmere Folgen:

  • Sieben Millionen Tonnen Nahrungsmittel – eine LKW-Schlange von Garmisch bis Novosibirsk – würden bereits 2080 jährlich den Emissionen aus G7-Kohlekraftwerken zum Opfer fallen.
  • Allein die Emissionen aus Kohlekraftwerken der G7-Staaten wären am Ende des Jahrhunderts für Klimaschäden und Anpassungskosten in Höhe von 450 Milliarden US-Dollar pro Jahr verantwortlich.

Wir fordern von der Bundesregierung, mit gutem Beispiel voranzugehen und einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle anzukündigen:

Jetzt für den Kohleausstieg unterzeichnen!