Aktuelles

Jasem Al-Wrewir
Blog | 25. August 2017

Recycelter Lebensmut: Wie ich durch Abfallwirtschaft meine Leidenschaft wiederverwertete

Eben noch erfolgreicher syrischer Geschäftsmann, findet sich Jasem Al-Wrewir plötzlich als Flüchtling in einem Zelt im überfüllten und vermüllten Zaatari-Flüchtlingscamp in Jordanien wieder. Um seine Kinder zu versorgen, verdingt er sich zunächst als Straßenfeger – bis ein jordanischer Ingenieur sein Talent im Abfallmanagement entdeckt. Gemeinsam verbessern die beiden die Bedingungen im Camp und verringern die Umweltbelastung.
Misso hält ihren kleinen Bruder Zee auf dem Arm
Nachricht | 09. Juli 2017

4 Fragen zum Thema Familiennachzug

Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger. Viele wagen den gefährlichen Weg nach Europa, in der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und ihre Kinder. Doch statt in Deutschland gemeinsam in Würde und Sicherheit leben zu können, warten Tausende geflüchtete Menschen verzweifelt auf ihre Angehörigen, die sie zurücklassen mussten. Denn seit der Aussetzung des Familiennachzugs im März 2016 gibt es kaum mehr legale Möglichkeiten, Familien zu vereinen.
Nimo mit seiner Familie auf der Flucht aus Syrien
Nachricht | 20. Juni 2017

Familien­zusammenführung – das lange Warten

Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Viele Familien müssen sich in ihrer Heimat voneinander trennen, andere werden auf der Flucht auseinandergerissen. Doch anstatt Familien wieder zusammenzuführen, setzt die Europäische Union zunehmend auf eine Politik der Kälte. Mütter, Väter und Kinder warten oft monatelang auf eine Entscheidung der zuständigen Behörden – so auch Zeinach und ihre Familie.
Publikation | 19. Juni 2017

Oxfam-Bericht: Migrationsfeindliche europäische Politik reißt Familien auseinander

Die restriktive Migrationspolitik der Europäischen Union (EU) und vieler ihrer Mitgliedsstaaten hat verheerende Auswirkungen auf Geflüchtete und ihre Familien. Dies geht auf dem aktuellen Oxfam-Bericht „Dear family – How EU policies are tearing families apart“ hervor, der auf Interviews mit geflüchteten Menschen in Aufnahmeeinrichtungen in Nordgriechenland basiert.
Publikation | 27. April 2017

EINS: Soziale Ungleichheit

Die Frühlingsausgabe der EINS mit folgenden Schwerpunktthemen: Soziale Ungleichheit – Eine Kluft spaltet die Welt; „Aufgeben kommt nicht in Frage“ – Im Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung; Bürgerkrieg in Syrien – Noch immer ist die Not groß
Nachricht | 06. April 2017

Balkan-Route: Migranten berichten von brutalen Misshandlungen

Menschen, die vor Krieg und Armut nach Europa fliehen, werden auf der westlichen Balkan-Route misshandelt und ihrer Rechte beraubt. Polizisten und andere Sicherheitskräfte bestehlen vielfach Schutzsuchende, quälen und schikanieren sie brutal – selbst Kinder. Zudem werden Menschen illegal ausgewiesen, und es fehlt an Zugang zu fairen Asylverfahren – so die Aussagen Geflüchteter und anderer Migrant/innen im heute veröffentlichten Bericht „A dangerous ,game‘“.
Publikation | 06. April 2017

Bericht Balkan-Route: Migranten berichten von brutalen Misshandlungen

Menschen, die vor Krieg und Armut nach Europa fliehen, werden auf der westlichen Balkan-Route systematisch misshandelt und ihrer Rechte beraubt. Polizisten und andere Sicherheitskräfte bestehlen vielfach Schutzsuchende, quälen und schikanieren sie brutal – selbst Kinder. Zudem werden Menschen...
Frau mit Kind an einem Zaun
Nachricht | 15. März 2017

Politik der Kälte hält an

Viele Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat, sie suchen Sicherheit in anderen Ländern. Doch viele reiche Länder setzen auf Abschottung statt auf Schutz – so auch die USA und Staaten der EU. Im Januar startete Oxfam eine Petition, um Kanzlerin Merkel dazu aufzurufen, sich gegen diese Politik der Kälte einzusetzen.
Geflüchtete erreichen die griechische Insel Lesbos in einem Schlauchboot.
Nachricht | 15. März 2017

Sechs Jahre Syrienkrise: Situation für Geflüchtete verschärft sich

Seit sechs Jahren herrscht in Syrien ein brutaler Bürgerkrieg. Viele Menschen versuchen, sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen, indem sie fliehen. Weltweit erschweren reiche Länder ihnen jedoch die Einreise. Es scheint, als gäbe es eine internationale Einigkeit darüber, Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern zu stoppen, anstatt die Ursachen ihrer Flucht zu beheben.
Eine junge Frau zeigt ein gezeichnetes Porträt einer Frau.
Nachricht | 16. Dezember 2016

Reiche Länder haben nur 3 % der syrischen Flüchtlinge aufgenommen

Bisher haben lediglich 130.000 besonders schutzbedürftige Syrerinnen und Syrer in den reichsten Ländern der Welt Aufnahme erhalten. Auch Deutschland, das hier in den vergangenen Jahren führend war, setzt inzwischen vor allem auf Flüchtlingsabwehr statt auf Willkommenspolitik. Doch das Beispiel Kanada zeigt: Mit starkem politischem Willen könnten durchaus 10 % der Flüchtlinge aufgenommen werden.

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