Aktuelles

Romida mit Ehemann und Kindern im Shafiullah Ghata Camp in Bangladesch
Nachricht | 19. Dezember 2017

Rohingya-Flüchtlinge: Todesangst vor Rückkehr nach Myanmar

Bangladesch und Myanmar wollen ab Ende Januar Rohingya-Flüchtlinge rückführen. Die Geflüchteten versetzt diese Ankündigung in Angst und Schrecken, wie ein neuer Oxfam-Bericht zeigt. Sie fürchten Gewalt und Folter so sehr, dass sie sogar die katastrophalen Zustände in den Behelfsunterkünften in Bangladesch einer Rückkehr vorziehen.
Pressemitteilung | 20. Dezember 2017

Jemen: Sieben Millionen Menschen droht akut Hungersnot

Oxfam-Bericht: 1.000 Tage seit Ausbruch der Krise / Seeblockade schneidet Bevölkerung von Nahrung und Medikamenten ab / Cholera weiterhin gefährlich / eine Million Kinder von Diphterie bedroht
1.000 Tage nach der Eskalation der Kämpfe im Jemen im Jahr 2015 und einen Monat nach der Verhängung einer Blockade wichtiger Häfen stehen mehr als sieben Millionen Menschen vor einer Hungersnot. Preise für Nahrungsmittel, Medikamente und Treibstoffe explodieren, Wasserversorgung und Krankenhäuser stehen vielerorts vor dem Kollaps. Das beschreibt der Bericht „Yemen’s crisis: 1.000 days of disaster“, den Oxfam heute veröffentlicht. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert mehr internationale Anstrengungen für ein Ende der Kämpfe.
Flüchtlingsfamilie in Bangladesch
Pressemitteilung | 18. Dezember 2017

Rohingya-Flüchtlinge: Ohne Sicherheit und gleiche Rechte keine Rückkehr nach Myanmar

Oxfam-Bericht dokumentiert die Verzweiflung der nach Bangladesch geflüchteten Menschen
Ohne dass ihnen Sicherheit und gleiche Rechte garantiert werden, wollen die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas nicht nach Myanmar zurückkehren. Einige der Befragten erklären, sich umzubringen, würden sie zur Rückkehr gezwungen. Dies dokumentiert der heute von Oxfam veröffentlichte Bericht „I still don’t feel safe to go home“. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert von der Regierung in Myanmar, eine Rückkehr der vertriebenen Rohingyas in Sicherheit und Würde zu ermöglichen. Hierfür müssen ihnen dauerhaft gleiche staatsbürgerliche Rechte zugesprochen werden.
Pressemitteilung | 13. Dezember 2017

NGO-Bericht: Hunderte unbegleitete geflüchtete Kinder sind in Griechenland schutzlos dem Winter ausgeliefert

Chronische Mängel bei der Versorgung von Flüchtlingen und dem Zugang zum Asylverfahren
Mehr als 2.000 unbegleitete geflüchtete Kinder stehen in Griechenland derzeit auf Wartelisten für sichere Unterkünfte und befinden sich angesichts des nahenden Winters in akuter Gefahr. Dies ist ein zentrales Ergebnis eines aktuellen Berichts von 12 Nichtregierungsorganisationen (NGO), darunter Oxfam, CARE und IRC (International Rescue Committee). Der chronische Mangel an geeigneten Unterkünften ist nur einer der vielen Probleme bei der Versorgung Geflüchteter, die derzeit offenbar werden. Dabei soll die griechische Regierung in Kürze die volle Verantwortung für die Flüchtlinge im Land übernehmen.
Pressemitteilung | 08. Dezember 2017

Griechenland will 5000 geflüchtete Menschen aufs Festland bringen

Tausende sitzen noch immer auf den Inseln fest
Die griechische Regierung hat bekanntgegeben, noch vor dem Wintereinbruch 5000 Geflüchtete von den griechischen Inseln aufs Festland bringen zu wollen. Nicola Bay, Leiter des Griechenland-Programmes der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam, kommentiert:
Ibrahim aus Gambia in Agadez, Niger
Blog | 07. Dezember 2017

Wem nützt die „EU-Fluchtursachen-Bekämpfung“?

Vor zwei Jahren haben die Staats- und Regierungschefs der Eurpäischen Union die Einrichtung eines zwei Milliarden Euro schweren Nothilfe-Treuhandfonds zur Bekämpfung von Fluchtursachen beschlossen. Oxfam hat in seiner jüngsten Studie „An Emergency for Whom?“ die aus dem Treuhandfonds finanzierten Projekte unter die Lupe genommen und untersucht, wie dieser die europäische Entwicklungshilfe verändert.
Samia und ihre Tochter
Nachricht | 06. Dezember 2017

„Liebe Familie, …“ – Briefe von Menschen auf der Flucht

Viele Familien werden auf ihrer Flucht auseinandergerissen. In Europa angekommen, gibt es für sie allerdings kaum Möglichkeiten, zu ihren Angehörigen in anderen europäischen Staaten zu ziehen. Der Grund: Die europäische Abschottungspolitik. Oxfam hat mit Menschen, die in Griechenland festsitzen, gesprochen – über ihre Erfahrungen während der gefährlichen Reise nach Europa, die Trennung von ihren Familien und ihre Sehnsucht, endlich wieder mit ihren geliebten Angehörigen vereint zu sein.
Pressemitteilung | 25. November 2017

Jemen: Millionen Menschen könnten in acht Tagen ohne Wasser sein

Vier von fünf Jeminiten wären von Wasserversorgung abgeschnitten / Oxfam warnt vor erneutem Anstieg der Cholera-Fälle
Im Jemen könnten innerhalb der nächsten Tage weitere acht Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser verlieren, wodurch die Gesamtzahl der von der Wasserversorgung abgeschnittenen Bewohner/innen auf 24 Millionen stiege. Eine erneute Ausbreitung der Cholera-Epidemie in dem kriegsgebeutelten Land wäre die wahrscheinliche Folge. Davor warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam und fordert die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition auf, die Blockade der Häfen im Norden des Landes umgehend zu beenden.
Nachricht | 23. November 2017

Generation 2000 – Jugendliche im Irak

Krieg, Flucht, Zukunftsängste: Irakische Jugendliche der Generation 2000 sind damit groß geworden. Von den Zuständen in ihrer Heimat sind sie besonders hart betroffen. Drei Jugendliche berichten von ihren Erfahrungen.
Geflüchteter in Griechenland vor einem Feuer
Nachricht | 23. November 2017

Geflüchtete in Griechenland: Der Winter kommt

Tausende geflüchtete Menschen müssen derzeit auf den griechischen Inseln unter unzumutbaren Bedingungen ausharren. Der Grund: Die sogenannte Containment-Politik, die es Geflüchteten verwehrt, auf das griechische Festland zu gelangen, wo wesentlich bessere Voraussetzungen herrschen. Nun kommt der Winter – und mit ihm die Kälte, der viele Geflüchtete schutzlos ausgeliefert sind.

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