Südsudan

Junge trägt einen Getreidesack
Der zehnjährige Okach Mabil im Flüchtlingscamp Malakal mit einem Getreidesack.

In Kürze

Der Südsudan ist das jüngste Land der Welt: 2011 stimmten nahezu alle Menschen im Südsudan für eine Unabhängigkeit vom Sudan. Wenige Monate später wurde der Südsudan ein eigenständiger Staat.

Doch die Hoffnung auf Frieden nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg erfüllte sich nicht. Seit Ende 2013 haben kriegerische Auseinandersetzungen im Südsudan über 4 Millionen Kinder, Frauen und Männer vertrieben. Mehr als 7,1 Millionen Menschen, die Hälfte der Bevölkerung im Südsudan, leiden Hunger und sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, denn wegen der Gewalt können viele Familien ihre Felder nicht bestellen.

Im Jahr 2017 wurde der Südsudan von einer schweren Hungerkrise getroffen. Im Mai 2018 sind Millionen Menschen im Südsudan erneut davon betroffen. Vier Jahre Konflikt und Bürgerkrieg haben die Vorräte aufgezehrt, Überschwemmungen und Schädlingsbefall Ernten vernichtet.

Darüber hinaus fehlt es an grundlegenden staatlichen Infrastrukturen: Ein großer Teil der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser oder angemessenen Sanitäreinrichtungen.

Oxfam unterstützt Binnenvertriebene im Südsudan und Flüchtlinge in den Nachbarländern Uganda, Äthiopien und Sudan mit Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und Nahrungsmitteln. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützen wir Menschen im Südsudan dabei, ihre Ernährung und Existenzen langfristig zu sichern und wieder eine Perspektive für den Frieden zu gewinnen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit: Jetzt spenden!

Newsletter

Informationen zu Aktionen, Themen und Projekten
mehr erfahren >