Südsudan

Frau aus dem Südsudan transportiert einen gefüllten Sack auf dem Kopf
Martha Nyandit lebt mit ihren 6 Kindern in dem kleinen Dorf Ahou im Südsudan. Hier ist Hunger allgegenwärtig.

In Kürze

Der Südsudan ist das jüngste Land der Welt: 2011 stimmten nahezu alle Südsudanesinnen und -sudanesen für eine Unabhängigkeit vom Sudan. Wenige Monate später wurde der Südsudan ein eigenständiger Staat.

Doch die Hoffnung auf Frieden nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg erfüllte sich nicht. Seit Ende 2013 haben kriegerische Auseinandersetzungen im Südsudan etwa 4 Millionen Kinder, Frauen und Männer vertrieben. 6 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung im Südsudan, leiden unter extremem Hunger. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, denn wegen der Gewalt können viele Familien ihre Felder nicht bestellen. Darüber hinaus fehlt es an grundlegenden staatlichen Infrastrukturen: Ein großer Teil der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser oder angemessenen Sanitäreinrichtungen.

Oxfam unterstützt Binnenvertriebene im Südsudan und Flüchtlinge in den Nachbarländern Uganda und Äthiopien mit Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und Nahrungsmitteln. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützen wir Menschen im Südsudan dabei, ihre Ernährung und Existenzen langfristig zu sichern und wieder eine Perspektive für den Frieden zu gewinnen.

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