Pressemitteilungen

Pressemitteilung | 24. April 2017
Jemen-Krise: Treffen internationaler Geberregierungen in Genf

Jemen braucht mehr Nothilfe, nicht mehr Waffen

Oxfam: Bundesregierung untergräbt mit Rüstungsexporten humanitäre Hilfe
Der Jemen ist Schauplatz der weltweit größten humanitären Krise, doch die internationale Hilfe für die notleidende Bevölkerung läuft nur schleppend. Der aktuelle Hilfsaufruf der Vereinten Nationen ist dramatisch unterfinanziert. Im Vorfeld der Geberkonferenz in Genf fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam von den Regierungen der reichen Länder, nicht nur erheblich mehr Mittel für humanitäre Hilfe bereitzustellen, sondern auch ihre Friedensbemühungen zu verstärken. Kritisiert werden auch Waffenlieferungen unter anderem aus Deutschland an Kriegsparteien.
Pressemitteilung | 12. April 2017

US-Unternehmen verschieben Billionen in Steueroasen

Oxfam-Bericht: Mit Steueroasen und Lobbyarbeit stehlen Konzerne sich aus gesellschaftlicher Verantwortung
Die 50 größten US-Unternehmen nutzen in zunehmendem Maße Steueroasen und politische Lobbyarbeit, um sich vor ihrem fairen Beitrag zum Gemeinwohl zu drücken. Das geht aus dem aktuellen Bericht „Rigged Reform“ der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Oxfam fordert, Unternehmen weltweit zu mehr Steuertransparenz zu verpflichten und mit Sanktionen gegen Steueroasen den ruinösen Wettlauf um Niedrigsteuersetze aufzuhalten.
Pressemitteilung | 11. April 2017
OECD-Zahlen

Oxfam: 0,7-Prozent für Entwicklungshilfe ist mehr Schein als Sein

Entwicklungsorganisation mahnt weitere reale Steigerungen des EZ-Budgets an
Tobias Hauschild, Oxfams Experte für Entwicklungsfinanzierung, kommentiert: „Es ist gut und richtig, dass die Bundesregierung Geflüchtete in Deutschland umfassend unterstützt und ihre Integration fördert. Aber diese Ausgaben dürfen nicht zu dem falschen Eindruck führen, Deutschland erfülle seine...
Pressemitteilung | 06. April 2017

NGO-Bericht: Migranten berichten von Misshandlungen an Europas Grenzen

Rechte schutzsuchender Menschen werden vielfach verletzt
Von Gewalt, Brutalität und unrechtmäßiger Behandlung durch Polizisten auf der westlichen Balkan-Route berichten Geflüchtete und andere Migranten in einem heute vorgestellten NGO-Bericht. Herausgeber sind das Belgrader Menschenrechtszentrum (BCHR), der Mazedonische Verband junger Anwälte (MYLA) und Oxfam. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut fliehen, werden demnach geschlagen, ausgeraubt und unmenschlich behandelt. Sie haben zudem keinen Zugang zu einem fairen Asylverfahren, vielfach kommt es zu illegalen Sammelausweisungen. Die drei Organisationen fordern von den betroffenen Ländern – Serbien, Mazedonien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien – und der Europäischen Union, menschenrechtliche Standards einzuhalten.
Pressemitteilung | 31. März 2017

Oxfam verstärkt das Bündnis Entwicklung Hilft

Drittes assoziiertes Mitglied in dem Bündnis aus elf Hilfswerken
„Mit seiner starken Kampagnenarbeit und der konsequenten Fokussierung auf Hintergründe und Ursachen von Krisen und Konflikten passt Oxfam sehr gut zu unserem Bündnis“, erklärt Simone Pott, Vorsitzende des Bündnis Entwicklung Hilft. „Wie unsere acht Voll- und bisher zwei assoziierten Mitglieder...
Pressemitteilung | 27. März 2017

Unter Verdacht: Drücken sich Banken um Beitrag zum Gemeinwohl?

Oxfam-Bericht findet bei den 20 größten Banken der EU Anhaltspunkte für exzessive Nutzung von Steueroasen
Für den Bericht „Opening the vaults: the use of tax havens by Europe's biggest banks“ haben Oxfam und Fair Finance Guide International die Finanzflüsse der 20 größten Banken der EU ausgewertet. Das wurde möglich, nachdem die EU im Jahr 2013 infolge der Finanzkrise Banken zu öffentlicher...
Pressemitteilung | 24. März 2017
Aktion vor Konzernzentrale

Bis hierher und nicht weiter: Klimaaktivisten markieren rote Linie für RWE

Klimazeugen aus Afrika und Asien fordern: „Hört auf, unsere Heimat zu zerstören“
Trotz der alamierenden Auswirkungen des Klimawandels weigert sich der Energiekonzern RWE, den Ausstieg aus Kohleverstromung einzuleiten und übertritt damit eine rote Linie. Klimaaktivist/innen aus Deutschland, Nigeria und den Philippinen haben diese Linie heute vor der Konzernzentrale symbolisch mit einer roten Stoffbahn markiert. Veranstalter der Aktion ist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. An der Aktion beteiligen sich lokale Organisationen, darunter Eine Welt Netz NRW und Fossil Free Essen.
Pressemitteilung | 23. März 2017
Zwei Jahre Krieg im Jemen

Sieben Millionen Menschen von Hungertod bedroht

Weltweit größte humanitäre Krise / Oxfam fordert schnelle Hilfe, Friedensgespräche und Stopp aller Waffenlieferungen
Die Kriegsparteien im Jemen und ihre internationalen Unterstützer haben das Land an den Rand einer Hungersnot gebracht. Zwei Jahre nach der Eskalation der Kämpfe im Jemen leiden fast sieben Millionen Menschen extreme Not und sind von Hunger bedroht. Mehr als zehn Millionen weitere Menschen leiden...
Pressemitteilung | 22. März 2017
Oxfam-Bericht zum Weltwassertag

Im Gaza-Streifen ist die Gesundheit von rund zwei Millionen Menschen bedroht

Internationaler Wiederaufbau-Mechanismus für das 2014 zerstörte Gebiet funktioniert nicht
Der Bericht belegt, dass der von den Vereinten Nationen ausgehandelte Mechanismus zum Wiederaufbau des Gaza-Streifens (GRM) grundlegende Mängel aufweist und der internationalen Verantwortung für die Menschen in Gaza nicht gerecht wird. 2.950 der Güter für den Aufbau einer Wasser- und...
Pressemitteilung | 17. März 2017

EU-Türkei-Deal untergräbt Rechte von Flüchtlingen

Abkommen setzt schutzbedürftige Menschen inakzeptablen Lebensbedingungen aus, kritisieren IRC, NRC und Oxfam in gemeinsamem Bericht
Der EU-Türkei-Deal hat Griechenland zu einem Testfeld für Maßnahmen gemacht, die die Rechte von Flüchtlingen und Asylbewerbern untergraben und Menschen unnötigen Risiken sowie Missbrauch aussetzen. Davor warnen Oxfam, das International Rescue Committee (IRC) und der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC). Die Hilfsorganisationen zeigen in einem gemeinsamen Bericht auf, dass die vor einem Jahr in Kraft getretene Vereinbarung immenses menschliches Leid verursacht. Sie fordern, diese Praxis dürfe nicht als Vorlage für weitere Abkommen mit anderen Ländern dienen.

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