Pressemitteilungen

Pressemitteilung | 21. Juli 2017

Jemen: Weltweit größte Cholera-Epidemie, und kein Ende in Sicht

Oxfam fordert verstärkte internationale Nothilfe und verbesserten humanitären Zugang sowie einen Waffenstillstand und das Ende von Rüstungsexporten
Niemals zuvor sind auf der Welt so viele Menschen in einem einzigen Jahr an Cholera erkrankt, wie derzeit im Jemen. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam weist darauf hin, dass der Cholera-Ausbruch in dem seit über zwei Jahren von Krieg geplagten Land mit mehr als 360.000 Verdachtsfällen innerhalb von drei Monaten die bisher schlimmste Epidemie in Haiti 2011 (340.311 Verdachtsfälle in einem Jahr) übertrifft. Die von Juli bis September erwartete Regenzeit könnte die Krise noch deutlich verschärfen – Experten rechnen dann mit mehr als 600.000 Infektionen. Fast 2.000 Menschen sind bereits an der Durchfallkrankheit gestorben.
Pressemitteilung | 14. Juli 2017

Oxfam vergibt zwei Recherche-Stipendien

Journalisten-Jury entscheidet sich für die Konzepte von Marius Münstermann sowie Veronica Frenzel und Johanna Bentz
Oxfam Deutschland hat erstmals zwei Recherche-Stipendien in Höhe von jeweils 2.500 Euro vergeben. Prämiert wurden herausragende Recherche-Konzepte für journalistische Beiträge zum Themenbereich „Die Auswirkungen der Marktmacht von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf die Arbeits- und Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern“.
Pressemitteilung | 12. Juli 2017

Frankreichs Kurswechsel bei der Finanztransaktionssteuer ist inakzeptabel

Die Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die Verhandlungen über eine europäische Finanztransaktionssteuer vorläufig auszusetzen, kommentiert Pia Schwertner, Koordinatorin der Kampagne zur Finanztransaktionssteuer bei Oxfam Deutschland:
Oxfam G20 Photostunt
Pressemitteilung | 08. Juli 2017
Kommentierung des Gipfel-Kommuniqués

G20-Beschlüsse helfen Menschen in Armut kaum

Staats- und Regierungschefs packen drängende Probleme wie die wachsende soziale Ungleichheit nicht an
Der G20-Gipfel in Hamburg hat kaum Fortschritte für Menschen gebracht, die in Armut leben. Das kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Im Folgenden eine ausführliche Bewertung des Gipfel-Kommuniqués:
Pressemitteilung | 06. Juli 2017
Wasserkraftwerk Agua Zarca

Oxfam: Rückzug aus Agua Zarca ist überfälliger Schritt - jetzt müssen Siemens und Voith nachziehen

Die Banken FMO und Finnfund ziehen ihre Beteiligung an dem umstrittenen Wasserkraftwerk zurück
Nach langer Ankündigung haben sich die Entwicklungsbanken FMO und Finnfund aus dem umstrittenen Wasserkraftwerk-Projekt Agua Zarca zurückgezogen. Oxfam begrüßt diesen längst überfälligen Schritt und fordert das deutsche Unternehmen Voith Hydro auf, die Geschäftsbeziehungen mit der Betreiberfirma DESA ebenfalls unverzüglich zu beenden. Anteilseigner Siemens sollte seinen Einfluss bei Voith geltend machen, um diesen Schritt durchzusetzen.
Pressemitteilung | 06. Juli 2017

G20: Zeit für Lösungen statt warmer Worte

Oxfam fordert konkrete Antworten auf drängende Probleme: Soziale Ungleichheit, Klimawandel, Hungerkrisen
Die Demonstrationen und Proteste im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg sind auch eine Reaktion auf die weltweit zunehmende soziale Ungleichheit. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hin und fordert von den Staats- und Regierungschef/innen, bei ihrem Treffen mit einem Aktionsplan die Weichen in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit zu stellen. Auch ein klares Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen und umfassende Finanzierungszusagen zur Bekämpfung der aktuellen Hungerkrisen sind notwendig.
Pressemitteilung | 05. Juli 2017
Finanztransaktionssteuer (FTS)

Weckruf aus der Finanzbranche

52 Finanzmanager raten zur Einführung der “Steuer gegen Armut“
Am Montag, 10. Juli treffen sich die Finanzminister der zehn am Verhandlungsprozess beteiligten Länder in Brüssel; es wird erwartet, dass sie dort über die FTS beraten. Aus diesem Anlass wenden sich 52 führende Expertinnen und Experten der globalen Finanzindustrie in einem offenen Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs, und fordern sie auf, sich für die sofortige Einführung der FTS einzusetzen. Der offene Brief ist eine Aktion von Oxfam und der Kampagne „Steuer gegen Armut“.
Pressemitteilung | 02. Juli 2017
G20 Protestwelle

Aktualisierung: Zum Ende forderten 25.000 Bürger/innen eine andere Politik

Zum Abschluss der G20 Protestwelle haben mehr HamburgerInnen den Weg zum Rathausmarkt gefunden als zuvor bei Nieselregen. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich die Zahl der Teilnehmenden auf der Strecke durch die Innenstadt von 18.000 auf 25.000 erhöht hat.
Pressemitteilung | 02. Juli 2017
G20-Protestwelle

Über 18.000 Bürger/innen trotzen dem schlechten Wetter und fordern einen Politikwechsel

Mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt, über 130 Booten auf der Alster und einem Meer aus Bannern und Transparenten demonstrierten am Sonntag dem schlechten Wetter zum Trotz über 18.000 Bürger/innen in Hamburg unter dem Motto: “G20 Protestwelle - Eine andere Politik ist nötig”. Im Vorfeld des Gipfels forderten sie von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Schritte, um gerechten Welthandel zu schaffen, das Klima zu retten, soziale Ungleichheit zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken. Dazu aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerrechts- und kirchlichen Organisationen.
Pressemitteilung | 26. Juni 2017
Gemeinsame Presseerklärung – Bündnis der G20 Protestwelle

G20-Protest: Mit Booten und Bannern für eine andere Politik

Aktion der G20 Protestwelle auf dem Jungfernstieg
Einen Vorgeschmack auf die G20 Protestwelle am 2. Juli boten heute etwa 60 AktivistInnen, die mit nationalen und internationalen Bannern auf dem Jungfernstieg demonstrierten. Zehntausende Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet wollen am kommenden Sonntag in Hamburg für eine andere Politik der G20 protestieren. Die geplante Bootsdemo auf der Binnenalster, zudem ein Protestmarsch durch die Innenstadt und ein Bannermeer auf dem Rathausmarkt bilden zusammen ein kraftvolles Signal an die Staats- und Regierungschefs der G20. Die Organisatoren der G20 Protestwelle stellten dies heute auf einer Pressekonferenz vor.

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