Pressemitteilungen

Pressemitteilung | 19. Februar 2018

Oxfam veröffentlicht Untersuchungsbericht zu sexueller Ausbeutung in Haiti

Treffen mit haitianischer Regierung geplant // Volle Kooperation mit den örtlichen Behörden
Nach Vorwürfen sexueller Ausbeutung durch Oxfam-Mitarbeiter in Haiti im Jahr 2011 veröffentlicht Oxfam den vollständigen Bericht der damaligen internen Untersuchung. Damit will die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Transparenz schaffen.
Pressemitteilung | 16. Februar 2018

Oxfam kündigt umfassende Maßnahmen im Kampf gegen Missbrauch an

Frauenrechtsexpertinnen sollen unabhängige Untersuchungskommission führen
Die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam will offensiv gegen Belästigung und sexuelle Ausbeutung in der gesamten Organisation vorgehen. Gestern hat Winnie Byanyima, Geschäftsführerin von Oxfam International, mit Zustimmung aller Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer im weltweiten Oxfam-Verbund einen umfassenden Aktionsplan verabschiedet. Eine unabhängige hochrangige Kommission wird unter anderem den Umgang mit sexueller Ausbeutung in der Organisation untersuchen.
Pressemitteilung | 16. Februar 2018

Pressekonferenz 16.2.2018, 12:00 Uhr: Oxfam stellt Aktionsplan und Untersuchungskommission vor

Pressekonferenz am Freitag, 16.2.2018, 12:00 Uhr: In der vergangenen Woche war Oxfam verschiedentlich mit Vorwürfen konfrontiert, mit sexueller Ausbeutung durch Oxfam-Mitarbeiter nicht adäquat umgegangen zu sein. Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst und bekräftigen, dass sexuelle Ausbeutung in der Oxfam-Kultur keinen Platz hat. Oxfam hat einen umfassenden Aktionsplan beschlossen. Dieser beinhaltet unter anderem eine unabhängige Untersuchungskommission für die gesamte Oxfam-Konföderation, eine globale Datenbank von bestätigten Referenzgebern und eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Überprüfung und Durchsetzung von Schutzstandards.
Pressemitteilung | 14. Februar 2018
Zum Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden von Oxfam International

Vorwürfe gegen Fuentes Knight stehen nicht in Zusammenhang mit Oxfam

Die Korruptionsvorwürfe gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden von Oxfam International Dr. Juan Alberto Fuentes Knight stehen nicht in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für Oxfam International. Vorgeworfen werden ihm und anderen ehemaligen Regierungsmitgliedern Vergehen im Jahre 2009 als Finanzminister Guatemalas. Seit 2015 war Fuentes Knight Vorsitzender des Oxfam International Aufsichtsrates. In dieser Position hatte er keine operative Verantwortung.
Pressemitteilung | 13. Februar 2018

Erklärung zu den neuen Vorwürfen gegen Oxfam

Am Sonntag und Montag sind neue Vorwürfe gegen Oxfam bekannt geworden. Oxfam hat seit den Vorfällen in Haiti 2011 viel unternommen, um dem Problem sexueller Ausbeutung, Gewalt und Belästigung zu begegnen.
Pressemitteilung | 02. Februar 2018

Oxfam-Umfrage: Breite Mehrheit will Finanzindustrie stärker besteuern und Einnahmen für Entwicklung nutzen

Hilfsorganisation fordert verbindlichen Fahrplan zur Umsetzung der Finanztransaktionssteuer
Fast zwei Drittel der Deutschen erwarten von der neuen Bundesregierung, die Finanzindustrie stärker zu besteuern. In einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid für die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam durchgeführt hat, sprachen sich 63 Prozent der Befragten für diese Maßnahme aus. 72 Prozent stimmten Oxfams Forderung zu, die Einnahmen aus einer Steuer auf den Handel von Finanzprodukten auch dafür zu nutzen, weltweit Ungleichheit und Armut zu bekämpfen. Pia Schwertner, Koordinatorin der Oxfam-Kampagne für eine Finanztransaktionssteuer, kommentiert:
Pressemitteilung | 25. Januar 2018

Oxfam zu Koalitionsverhandlungen: Waffenlieferungen an Kriegsparteien im Jemen müssen verboten bleiben

Das aktuelle Verbot von Waffenlieferungen an die am Jemen-Krieg beteiligten Länder muss aufrechterhalten werden. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam von der künftigen Bundesregierung. Von CDU/CSU und SPD erwartet Oxfam, die entsprechende Passage im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche auch in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Deutschland darf darüber hinaus generell keine Rüstungsgüter exportieren, wenn diese mit hoher Wahrscheinlichkeit für völkerrechtswidrige Kriegshandlungen wie aktuell im Jemen eingesetzt werden, so Oxfam weiter. Auch bei anderen bewaffneten Konflikten wie zum Beispiel in Syrien dürfen deutsche Waffen nicht für Völkerrechtsbrüche eingesetzt werden.
Pressemitteilung | 23. Januar 2018
Soziale Ungleichheit durch Steuervermeidung

EU-Steueroasenliste: Finanzminister verwässern hoffnungsvollen Ansatz

Oxfam fordert effektive Steueroasenliste und Transparenz der Einstufungskriterien
Die EU-Finanzminister haben heute beschlossen, acht Länder von der „schwarzen“ auf die „graue“ Steueroasenliste herunterzustufen. Tobias Hauschild, Oxfam-Experte für Steuergerechtigkeit, kommentiert:
Pressemitteilung | 22. Januar 2018
Bericht zur sozialen Ungleichheit

82 Prozent des weltweiten Vermögenswachstums geht ans reichste Prozent der Bevölkerung

Oxfam-Bericht: Ärmere Hälfte der Weltbevölkerung profitiert nicht vom Vermögenswachstum // Zahl der Milliardäre mit 2043 auf Rekordhoch
82 Prozent des im vergangenen Jahr erwirtschafteten Vermögens ist in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung geflossen. Das geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, haben dagegen überhaupt nicht vom Vermögenswachstum profitiert. Oxfam fordert, die Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen zu stoppen, faire Einkommen für Frauen und Männer durchzusetzen und in Bildung und Gesundheit für alle zu investieren.

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