• Publikation
  • 19. November 2012

Rohstoffpolitik vom Kopf auf die Füße stellen

Alternativen zur rücksichtslosen Ressourcenausbeutung im globalen Süden Ungeachtet der vielfältigen Probleme bei der Rohstoffförderung fordert die Europäische Union weitere Liberalisierungen und freie Fahrt für Investoren im Rohstoffsektor. Dabei ist es bei kaum einem Wirtschaftssektor offensichtlicher, dass es eine stärkere Regulierung braucht, um die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt im Zaum halten zu können. Zivilgesellschaftliche Akteure und einzelne progressive Regierungen kämpfen für eine bessere Regulierung des Sektors. Alternativen liegen auf dem Tisch. Drei Ansätze werden in diesem Briefing Paper zusammengefasst.

Alternativen zur rücksichtslosen Ressourcenausbeutung im globalen Süden

Abholzung, vergiftete Flüsse, unfruchtbare Böden, Verwüstung ganzer Landstriche, Raubbau und Ausbeutung, (tödliche) Unfälle, Menschenrechtsverletzungen... Klingt wie ein Alptraum, ist aber allzu oft bittere Realität im Rohstoffabbau. Ungeachtet dessen fordert die Europäische Union (EU) weitere Liberalisierungen und freie Fahrt für Investoren im Rohstoffsektor. Dabei ist es bei kaum einem Wirtschaftssektor offensichtlicher, dass es eine stärkere Regulierung braucht, um die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt im Zaum halten zu können und um darüber hinaus positive Effekte für die lokale Wirtschaft und nationale Entwicklung anzustoßen.

Zivilgesellschaftliche Akteure und einzelne progressive Regierungen kämpfen für eine bessere Regulierung des Sektors. Alternativen liegen auf dem Tisch. Drei Ansätze werden in diesem Briefing Paper zusammengefasst. Dabei gibt es nicht die eine ultimative Lösung, die auf alle Länder und Probleme passt. Aber viele Ansatzpunkte und Konzepte, um Politik und wirtschaftliche Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen neu auszurichten.

Herausgegeben von Oxfam Deutschland e.V, WEED e.V., attac und SÜDWIND e.V.