Aktuelles

Pressemitteilung | 24. März 2017
Aktion vor Konzernzentrale

Bis hierher und nicht weiter: Klimaaktivisten markieren rote Linie für RWE

Klimazeugen aus Afrika und Asien fordern: „Hört auf, unsere Heimat zu zerstören“
Trotz der alamierenden Auswirkungen des Klimawandels weigert sich der Energiekonzern RWE, den Ausstieg aus Kohleverstromung einzuleiten und übertritt damit eine rote Linie. Klimaaktivist/innen aus Deutschland, Nigeria und den Philippinen haben diese Linie heute vor der Konzernzentrale symbolisch mit einer roten Stoffbahn markiert. Veranstalter der Aktion ist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. An der Aktion beteiligen sich lokale Organisationen, darunter Eine Welt Netz NRW und Fossil Free Essen.
Frauen und Kinder holen Wasser an einem Tank in Khamir im Jemen.
Nachricht | 24. März 2017

Zwei Jahre Krieg im Jemen: 7 Millionen Menschen von extremer Hungersnot bedroht

Seit zwei Jahren herrscht Krieg im Jemen. Die daraus resultierende Krise bezeichnen die Vereinten Nationen als die schlimmste humanitäre Katastrophe aller Zeiten. Sieben Millionen Menschen droht eine extreme Hungersnot, 60 Prozent der Bevölkerung – 17 Millionen Menschen – haben nicht genug zu essen. Der Hilfsaufruf der Vereinten Nationen ist dramatisch unterfinanziert.
Pressemitteilung | 23. März 2017
Zwei Jahre Krieg im Jemen

Sieben Millionen Menschen von Hungertod bedroht

Weltweit größte humanitäre Krise / Oxfam fordert schnelle Hilfe, Friedensgespräche und Stopp aller Waffenlieferungen
Die Kriegsparteien im Jemen und ihre internationalen Unterstützer haben das Land an den Rand einer Hungersnot gebracht. Zwei Jahre nach der Eskalation der Kämpfe im Jemen leiden fast sieben Millionen Menschen extreme Not und sind von Hunger bedroht. Mehr als zehn Millionen weitere Menschen leiden...
Publikation | 22. März 2017

Oxfam-Bericht zum Weltwassertag: Treading Water

Im Gaza-Streifen ist die Gesundheit von knapp zwei Millionen Menschen bedroht, weil die im Krieg von 2014 zerstörte Wasser- und Sanitärversorgung nicht erneuert werden kann; lebenswichtige Güter erreichen das Gebiet nur sehr eingeschränkt.
Pressemitteilung | 22. März 2017
Oxfam-Bericht zum Weltwassertag

Im Gaza-Streifen ist die Gesundheit von rund zwei Millionen Menschen bedroht

Internationaler Wiederaufbau-Mechanismus für das 2014 zerstörte Gebiet funktioniert nicht
Der Bericht belegt, dass der von den Vereinten Nationen ausgehandelte Mechanismus zum Wiederaufbau des Gaza-Streifens (GRM) grundlegende Mängel aufweist und der internationalen Verantwortung für die Menschen in Gaza nicht gerecht wird. 2.950 der Güter für den Aufbau einer Wasser- und...
Pressemitteilung | 16. März 2017

Oxfam: G20-Finanzminister ignorieren drängende Probleme

Entwicklungsorganisation kritisiert unzureichenden politischen Willen bei Steuergerechtigkeit und Klimafinanzierung
Unzureichenden politischen Willen angesichts drängender Probleme wirft die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam den G20-Finanzministern im Vorfeld ihres Treffens in Baden-Baden vor. Sowohl im Bereich Steuergerechtigkeit als auch im Bereich Klimafinanzierung werden die Gesprächs- und Beschlusspläne der Finanzminister den aktuellen Problemlagen nicht gerecht, so Oxfam.
Pressemitteilung | 17. März 2017

EU-Türkei-Deal untergräbt Rechte von Flüchtlingen

Abkommen setzt schutzbedürftige Menschen inakzeptablen Lebensbedingungen aus, kritisieren IRC, NRC und Oxfam in gemeinsamem Bericht
Der EU-Türkei-Deal hat Griechenland zu einem Testfeld für Maßnahmen gemacht, die die Rechte von Flüchtlingen und Asylbewerbern untergraben und Menschen unnötigen Risiken sowie Missbrauch aussetzen. Davor warnen Oxfam, das International Rescue Committee (IRC) und der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC). Die Hilfsorganisationen zeigen in einem gemeinsamen Bericht auf, dass die vor einem Jahr in Kraft getretene Vereinbarung immenses menschliches Leid verursacht. Sie fordern, diese Praxis dürfe nicht als Vorlage für weitere Abkommen mit anderen Ländern dienen.
Nachricht | 17. März 2017

Ein Jahr EU-Türkei-Abkommen: Ein schlechter Deal

Vor einem Jahr, am 20. März 2016, trat der sogenannte EU-Türkei-Deal in Kraft. Die Vereinbarung erlaubt es der EU, Asylbewerber/innen aus Griechenland in die Türkei zurückzuschicken – und hat Griechenland zu einem Testfeld für Maßnahmen gemacht, die die Rechte von Flüchtlingen und Asylbewerber/innen untergraben und sie unnötigen Risiken aussetzen. Das darf nicht zum Vorbild für Abkommen mit weiteren Ländern werden.

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