Aktuelles

Pressemitteilung | 12. Juli 2018

Syrien: Tausende Menschen von Hilfslieferungen abgeschnitten

Daraa-Offensive führt zu größter und schnellster Fluchtbewegung seit Kriegsbeginn // Oxfam fordert jordanische Regierung auf, Flüchtlingen Schutz zu gewähren
In Syrien sind Tausende Menschen, die vor den Kämpfen um Daraa geflohen sind, von Hilfslieferungen abgeschnitten. Das berichtet die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Insbesondere in den heißen Sommermonaten benötigen geflüchtete Familien dringend Unterkünfte, Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Der Zugang von Hilfsorganisationen zu vielen Flüchtlingen ist allerdings eingeschränkt, und über die jordanisch-syrische Grenze gelangen nicht genug Lieferungen ins Land.
Zerstörte Straßen und Gebäude in West-Mosul
Pressemitteilung | 09. Juli 2018

Oxfam: Auch ein Jahr nach der Befreiung ist Mossul kein Ort zum Leben

Hilfsorganisation berichtet von zerstörten Häusern, Gefahr durch Blindgänger, und katastrophalen hygienischen Zuständen
Auch ein Jahr nach der Befreiung von der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates (IS) scheuen sich Tausende ehemalige Einwohner/innen der irakischen Stadt Mossul, dorthin zurückzukehren. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hin. Viele Häuser sind vollständig zerstört, in einigen Gegenden mangelt es weiter an Elektrizität und fließendem Wasser.
Pressemitteilung | 05. Juli 2018

Kampf um Al-Hodeida: Oxfam fordert Waffenstillstand

Engpässe bei Nahrungsmitteln und Wasser – Choleragefahr – 80.000 Menschen auf der Flucht
Die Lebensbedingungen für etwa eine halbe Million Menschen in Jemens umkämpfter Hafenstadt Al-Hodeida verschlechtern sich rasant. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hin. Oxfam berichtet von Mangel an Nahrungsmitteln und schwer beschädigten Wasser- und Abwassersystemen, die das Risiko eines erneuten Cholera-Ausbruchs erhöhen. Die Hilfsorganisation fordert einen sofortigen Waffenstillstand.
Ahmed flieht mit seinen Kindern aus Jemens Hafenstadt Al-Hudaida
Nachricht | 05. Juli 2018

Kampf um Al-Hudaida: Hunger, Flucht und Choleragefahr

Fast 800.000 Menschen leiden Hunger, 80.000 Menschen sind auf der Flucht und die Gefahr eines erneuten Choleraausbruchs ist groß. Die Lebensbedingungen in Jemens Hafenstadt Al-Hudaida verschlechtern sich rasant. Es gibt nur eine Lösung: ein sofortiger Waffenstillstand und ungehinderter humanitärer Zugang.
Pressemitteilung | 29. Juni 2018

Oxfam: Europa stiehlt sich aus der Verantwortung

Europa stiehlt sich einmal mehr aus seiner menschenrechtlichen Verantwortung. Das Ergebnis des gestrigen EU-Gipfels ist ein Offenbarungseid bei dem Versuch, das gemeinsame europäische Asylsystem zu reformieren. . Das kritisiert die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Anstatt in allen Mitgliedsstaaten für einheitliche rechtliche Standards zum Wohl von Schutzbedürftigen zu sorgen, soll nun die gemeinsame europäische Verantwortung zum Schaden von Schutzsuchenden in Staaten außerhalb der EU ausgelagert werden. Oxfam fordert eine gerechtere und am Wohl der Asylsuchenden orientierte Regelung für ihre Aufnahme innerhalb der EU.
Fairness eintüten: Der Supermarkt-Check
Nachricht | 21. Juni 2018

Supermärkte im Check: ein katastrophales Ergebnis

Überall dort, wo Menschen Lebensmittel für Supermärkte in Deutschland und anderen Ländern produzieren, sind Leid und Ausbeutung an der Tagesordnung. Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „Die Zeit ist reif“. Der Bericht enthält neben vielen Fallbeispielen einen Supermarkt-Check, in dem die deutschen Supermarktketten miserabel abschneiden.
Nachricht | 29. Juni 2018

Südsudan: Not lindern mit Kanu und Nähmaschine

In den Distrikten Leer und Mayendit im Südsudan wüten brutale Kämpfe. Hunderte Frauen, Kinder und Männer sind vor Vergewaltigung und Mord geflohen. Doch inmitten von Gewalt und Angst gibt es Geschichten von Mut und Großzügigkeit – so wie die von Gabrial, Peter und Elisabeth.
Nachricht | 27. Juni 2018

Den Preis zahlen wir

75 Euro für zwei Bier und knapp 60 britische Pfund für zwei Kaffee – wie kann das sein? Wenn andere ihre Rechnung nicht zahlen, müssen letztlich wir für sie einspringen. Mit versteckter Kamera haben wir uns angesehen, wie Leute in Cafés und Restaurants in aller Welt darauf reagieren – und zeigen dabei, was das mit der Steuervermeidung von Konzernen zu tun hat.

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