Der Wirbelsturm Hagupit hat auf den Philippinen viele jener Regionen getroffen, die bereits vor einem Jahr von seinem Vorgänger Haiyan verwüstet wurden. Seitdem hat die Regierung der Philippinen ihre Katastrophenvorsorge verbessert – auch deshalb sind die jetzigen Schäden geringer als befürchtet. Dennoch erschweren die Zerstörungen vom letzten Jahr vielerorts eine schnelle Versorgung mit Hilfsgütern.

Humanitäre Hilfe wird jetzt dringend unter anderem auf der Insel Samar gebraucht: Es fehlen vor allem der Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Oxfams Hilfe kommt vorrangig jenen Menschen zugute, die durch Haiyan besonders hart getroffen wurden. Besonderes Augenmerk gilt auch Frauen und Mädchen, die jetzt in erhöhtem Maß von geschlechtsbasierter Gewalt bedroht sind. Zudem wird Oxfam auf Bitte der Regierung spezielle Versorgungsgüter für Schwangere und junge Mütter liefern.

Unsere Expertenteams sind momentan unter anderem auf der Insel Leyte sowie im östlichen, nördlichen und westlichen Teil der Insel Samar tätig. Sie leisten dort lebensrettende Hilfe und untersuchen den weiteren Bedarf. Oxfam konzentriert sich darauf, den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern und Erkrankungen vorzubeugen.

Die bisherigen Hilfemaßnahmen umfassen unter anderem:

  • Über 8000 Einheiten der Lösung Hyposol, mit der sich die Familien sicheres Trinkwasser aufbereiten können, und 4000 Hygiene-Sets im östlichen Teil der Insel Samar,
  • Verteilung von 1000 Hygiene-Sets, gespendet für die Organisation Solidarites International, im Westen der Insel,
  • 6 Wasserbehälter und 6 Wasserzapfstellen inklusive der nötigen technischen Unterstützung, die Gemeindeverwaltungen im westlichen Samar zur Verfügung gestellt werden.