Nothilfe nach Hurrikan Irma: Oxfam-Teams in Bereitschaft

Mit bis zu 300 km/h ist Hurrikan Irma gestern erstmals auf Land getroffen. Etliche Gebäude wurden bereits zerstört. Fast eine Million Menschen sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Sieben Menschen kamen bisher ums Leben. Im Lauf des Donnerstags wird „Irma“ in der Dominikanischen Republik und Haiti erwartet, auch Kuba könnte betroffen sein. Oxfams Länderteams und Partnerorganisationen sind in Alarmbereitschaft.
Hurrikan Irma hat in Haiti eine Spur der Verwüstung hinterlassen - wie hier am Corniers Plage in der Nähe von Cap-Haïtien

Der Hurrikan Irma ist gestern in der Karibik mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erstmals auf Land getroffen und hat auf der Insel Barbuda und im französischen Teil von Saint Martin rund 95 Prozent der Gebäude zerstört. Mindestens sieben Menschen kamen bisher ums Leben. Im weiteren Verlauf haben Sturmausläufer in Puerto Rico für massive Stromausfälle gesorgt: Fast eine Million Menschen wurden von der Stromversorgung, rund 30.000 von der Wasserversorgung abgeschnitten.

Oxfam ist vor Ort

Im Lauf des Donnerstags wird „Irma“ in der Dominikanischen Republik und Haiti erwartet. Ein Oxfam-Team steht in Cap-Haïtien bereit, um unmittelbar nach Durchzug des Sturms in die am schwersten betroffenen Gebiete aufzubrechen und die weitere Nothilfe zu koordinieren. Zudem beobachtet Oxfam den Tropensturm Jose, der sich derzeit in der südlichen Karibik entwickelt.

Oxfam arbeitet gemeinsam mit Partnerorganisationen seit über 30 Jahren in der Karibik und hat Expert/innen vor Ort, um die am stärksten betroffenen Menschen mit Trinkwasser, sanitärer Grundversorgung und Hygienemaßnahmen zu versorgen.

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