Schon wieder eine weg!

Die Commerzbank steigt aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aus. Die Gruppe der uneinsichtigen Banken und Versicherungen wird immer kleiner.

Commerzbank verabschiedet sich aus dem Geschäft mit dem Hunger

Die Commerzbank ist aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln ausgestiegen. Die zweitgrößte deutsche Großbank nahm alle Agrarprodukte aus ihrem Rohstoff-Fonds ComStage ETF CB Commodity EW Index TR heraus und will auch keine neuen börsennotierten Anlageprodukte auf Basis von Grundnahrungsmitteln auflegen. Damit reagiert die Bank auf den Druck der Zivilgesellschaft, die kritisiert, dass die Spekulation mit Grundnahrungsmitteln die Preise für Nahrung nach oben treibt und zu stärkeren Preisschwankungen beiträgt. Das setzt Millionen Menschen weltweit einem größeren Armuts- und Hungerrisiko aus.

In den letzten Monaten hatten auch die Deka-Bank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) angekündigt sich aus dem Geschäft mit Grundnahrungsmitteln zurückzuziehen.

Nur Allianz und Deutsche Bank machen weiter wie bisher

Langsam aber sicher wird es einsam um die Allianz und die Deutsche Bank, die munter weiter in das Geschäft mit dem Hunger investieren. Beispiel Allianz: Das Unternehmen leugnet nach wie vor jegliche Zusammenhänge zwischen Spekulation und Hungerkrisen.

Der Rückzug von Commerzbank & Co bringt die Allianz zunehmend in Erklärungsnot. Warum erkennen die anderen Finanzakteure die Zusammenhänge an, während sich die Allianz weigert? Sind gute Geschäfte wichtiger als die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen in armen Ländern?

Wie sagt man so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ oder „Steter Tropfen höhlt den Stein“. In diesem Sinne: Schreiben Sie weiterhin Briefe und E-Mails, um den Druck auf die Allianz zu erhöhen:

Themen

Nahrungsmittelspekulation

Maßlose Spekulationen mit Agrarrohstoffen sind für die starken Preissprünge der letzten Jahre mitverantwortlich und tragen so zu globalen Nahrungsmittelkrisen bei.

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