Aktuelles

Pressemitteilung | 20. Dezember 2017

Jemen: Sieben Millionen Menschen droht akut Hungersnot

Oxfam-Bericht: 1.000 Tage seit Ausbruch der Krise / Seeblockade schneidet Bevölkerung von Nahrung und Medikamenten ab / Cholera weiterhin gefährlich / eine Million Kinder von Diphterie bedroht
1.000 Tage nach der Eskalation der Kämpfe im Jemen im Jahr 2015 und einen Monat nach der Verhängung einer Blockade wichtiger Häfen stehen mehr als sieben Millionen Menschen vor einer Hungersnot. Preise für Nahrungsmittel, Medikamente und Treibstoffe explodieren, Wasserversorgung und Krankenhäuser stehen vielerorts vor dem Kollaps. Das beschreibt der Bericht „Yemen’s crisis: 1.000 days of disaster“, den Oxfam heute veröffentlicht. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert mehr internationale Anstrengungen für ein Ende der Kämpfe.
Publikation | 07. Dezember 2017

EINS: Mit Smartphone, Internet und Köpfchen

Die Winterausgabe der EINS mit folgenden Schwerpunktthemen: Mit Smartphone, Internet und Köpfchen: Technik und digitales Know-how in der Entwicklungszusammenarbeit, „Billig verkauft – teuer bezahlt“: Ausbeutung im Fruchtsektor, Pakistan: Ein Haus für Frauen in Not – Schutz und Perspektiven für misshandelte Frauen
Pressemitteilung | 05. Dezember 2017

Jemen: Hilfsorganisationen fordern sofortige Feuerpause

Hilfslieferungen eingestellt / Zugang zu humanitärer Hilfe entscheidet über Leben und Tod
Ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, fordern von allen beteiligten Konfliktparteien im Jemen einen sofortigen Waffenstillstand in Sanaa. Der eskalierende Konflikt zwinge die Zivilbevölkerung in eine Falle und verschärfe die bereits katastrophale humanitäre Situation, so die Organisationen.
Pressemitteilung | 25. November 2017

Jemen: Millionen Menschen könnten in acht Tagen ohne Wasser sein

Vier von fünf Jeminiten wären von Wasserversorgung abgeschnitten / Oxfam warnt vor erneutem Anstieg der Cholera-Fälle
Im Jemen könnten innerhalb der nächsten Tage weitere acht Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser verlieren, wodurch die Gesamtzahl der von der Wasserversorgung abgeschnittenen Bewohner/innen auf 24 Millionen stiege. Eine erneute Ausbreitung der Cholera-Epidemie in dem kriegsgebeutelten Land wäre die wahrscheinliche Folge. Davor warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam und fordert die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition auf, die Blockade der Häfen im Norden des Landes umgehend zu beenden.
Pressemitteilung | 09. November 2017

Jemen: Hilfsorganisationen zur Schließung der Grenzen

„Verzögerung der humanitären Hilfe kostet Leben”. Gemeinsames Statement von CARE, Oxfam und Save the Children
Anlässlich der temporär geschlossenen Landesgrenzen im Jemen zeigt sich ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, stark besorgt. Die Organisationen fordern, dass Hilfsgüter schnellstmöglich wieder verteilt werden können.
Jemen: Die fünf Monate alte Chulud litt unter Cholera-Verdacht
Nachricht | 28. September 2017

Cholera im Jemen – die häufigsten Fragen

„Die katastrophale Cholera-Epidemie im Jemen gehört zu den schlimmsten Kapiteln in der langen Geschichte der Krankheit“, so Shane Stevenson, Oxfams Landesdirektor im Jemen – doch was ist Cholera überhaupt? Wieso ist die Erkrankung vor allem in Krisengebieten besonders gefährlich? Und was kann man gegen die dramatische Situation im Jemen machen?
Frauen und Kinder an einer Wasserausgabestelle im Dorf Al-Dukm im Lahidsch Gourvernement.
Pressemitteilung | 17. August 2017

Jemen: Oxfam fordert dringend verstärkte Hilfsmaßnahmen

Neuer Oxfam-Bericht zeigt die brutale Lebensrealität der Menschen im Jemen
Der neue Oxfam-Bericht Yemen: Catastrophic Cholera Crisis veranschaulicht die fast ausweglose Situation, in der die Bevölkerung im Jemen gefangen ist. Nach mehr als zwei Jahren Krieg, Not und Hunger stehen die geschwächten Menschen vor einer grausamen Wahl: Sie müssen entscheiden, ob sie das Wenige, das sie haben, für medizinische Behandlung oder dringend benötigtes Essen ausgeben sollen.
Chulud in den Armen ihrer Großmutter
Nachricht | 15. August 2017

Jemen: Weltweit größte Cholera-Epidemie und kein Ende in Sicht

Niemals zuvor sind auf der Welt so viele Menschen in einem einzigen Jahr an Cholera erkrankt wie derzeit im Jemen. Über 500.000 Verdachtsfälle, fast 2.000 Tote. Die Menschen können der Epidemie nichts entgegensetzen. Durch Krieg, Not und Hunger sind sie geschwächt und demoralisiert. Das Gesundheitssystem ist nahezu zusammengebrochen. Dabei braucht es nicht viel, um Cholera in den Griff zu bekommen.

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