Aktuelles

Pressemitteilung | 06. Juli 2017

G20: Zeit für Lösungen statt warmer Worte

Oxfam fordert konkrete Antworten auf drängende Probleme: Soziale Ungleichheit, Klimawandel, Hungerkrisen
Die Demonstrationen und Proteste im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg sind auch eine Reaktion auf die weltweit zunehmende soziale Ungleichheit. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hin und fordert von den Staats- und Regierungschef/innen, bei ihrem Treffen mit einem Aktionsplan die Weichen in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit zu stellen. Auch ein klares Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen und umfassende Finanzierungszusagen zur Bekämpfung der aktuellen Hungerkrisen sind notwendig.
Pressemitteilung | 05. Juli 2017
Finanztransaktionssteuer (FTS)

Weckruf aus der Finanzbranche

52 Finanzmanager raten zur Einführung der “Steuer gegen Armut“
Am Montag, 10. Juli treffen sich die Finanzminister der zehn am Verhandlungsprozess beteiligten Länder in Brüssel; es wird erwartet, dass sie dort über die FTS beraten. Aus diesem Anlass wenden sich 52 führende Expertinnen und Experten der globalen Finanzindustrie in einem offenen Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs, und fordern sie auf, sich für die sofortige Einführung der FTS einzusetzen. Der offene Brief ist eine Aktion von Oxfam und der Kampagne „Steuer gegen Armut“.
Pressemitteilung | 11. April 2017
OECD-Zahlen

Oxfam: 0,7-Prozent für Entwicklungshilfe ist mehr Schein als Sein

Entwicklungsorganisation mahnt weitere reale Steigerungen des EZ-Budgets an
Tobias Hauschild, Oxfams Experte für Entwicklungsfinanzierung, kommentiert: „Es ist gut und richtig, dass die Bundesregierung Geflüchtete in Deutschland umfassend unterstützt und ihre Integration fördert. Aber diese Ausgaben dürfen nicht zu dem falschen Eindruck führen, Deutschland erfülle seine...
Pressemitteilung | 06. Dezember 2016
Finanztransaktionssteuer

Lavieren der EU-Finanzminister kostet 60 Millionen Euro pro Tag

Verhandlungen erneut vertagt / Schäuble-Ankündigung wird nicht eingehalten
Jeder Tag, den sich die Einführung der Finanztransaktionssteuer verzögert, kostet die Staatskassen der beteiligten Länder 60 Millionen Euro, jede Stunde 2,5 Millionen. Das Geld fehlt derweil bei der Armutsbekämpfung und beim Klimaschutz. Darauf weist die Entwicklungsorganisation Oxfam hin und kritisiert die Untätigkeit der zehn EU-Finanzminister, die seit 2013 über die Einführung der Steuer verhandeln.
Pressemitteilung | 13. April 2016

Oxfam: Deutsche Entwicklungshilfequote ist mehr Schein als Sein

Deutschland bläst Entwicklungshilfe-Beitrag durch Flüchtlingskosten auf
Nach den heute von der OECD veröffentlichten Zahlen zu den weltweiten Entwicklungsleistungen (ODA, Official Development Assistance) hat sich Deutschlands Beitrag im vergangenen Jahr um rund 26 Prozent auf 17,8 Milliarden US-Dollar erhöht. Deutschlands Quote stieg damit, gemessen am Bruttonationaleinkommen (BNE), auf 0,52 Prozent (2014: 0,42 Prozent). Der massive Sprung kommt vor allem zustande, weil Deutschland die anfallenden Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen einrechnet. Hier hat die Bundesregierung vorherigen Beteuerungen zum Trotz viel höhere Ausgaben pro Flüchtling angerechnet als in den vergangenen Jahren.
Pressemitteilung | 04. November 2015
Entwicklungsorganisation fordert Fokussierung auf die ärmsten Länder

Oxfam: Deutsche Entwicklungsziele mit derzeitiger Strategie nicht erreichbar

In seinem heute veröffentlichten Prüfbericht zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit fordert der Entwicklungsausschuss der OECD die Bundesregierung auf, einen verbindlichen Zeitplan zum Erreichen des Ziels, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungshilfe aufzuwenden, zu verabschieden. Der Anteil der ärmsten Länder am Entwicklungshilfekuchen ist in den letzten Jahren kleiner geworden. Laut OECD-Bericht erhalten sie nicht einmal ein Drittel (27 Prozent) der deutschen Entwicklungshilfeleistungen. Länder mit mittlerem Pro-Kopf-Einkommen erhalten hingegen 73 Prozent der Leistungen.
Foto eines Starbucks Cafés
Nachricht | 22. Oktober 2015

Strafen gegen Starbucks und Fiat sind nur die halbe Wahrheit

Die EU-Kommission hat Starbucks und Fiat Chrysler dazu verurteilt, zwischen jeweils 20 und 30 Millionen Euro an Steuern nachzuzahlen. Grund sind Steuervorbescheide für die beiden Konzerne in den Niederlanden und Luxemburg, welche die Steuerlast der Unternehmen künstlich verringert haben und nach Ansicht der EU-Kommission illegal waren.

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