Aktuelles

Pressemitteilung | 23. Mai 2018

Finanztransaktionssteuer: Scholz darf nicht den Schäuble machen

Vor Finanzministertreffen: Oxfam fordert von Finanzminister Olaf Scholz klares Bekenntnis zu mehr sozialer Gerechtigkeit
Am heutigen Donnerstag gibt Finanzminister Olaf Scholz sein Debut bei den Treffen der zehn über die Einführung der FTS verhandelnden Finanzminister in Brüssel. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam fordert ihn im Vorfeld auf, sich bei der Finanztransaktionssteuer (FTS) von der Verzögerungstaktik seines Amtsvorgängers Wolfgang Schäuble zu lösen.
Blog | 26. April 2018

Bitte wenden: Steuergerechtigkeit und wirksame Entwicklungshilfe statt Subventionen für Konzerne

Wie schaffen wir es, Entwicklung so finanzieren, dass wirklich alle Menschen in den Ländern des globalen Südens etwas davon haben? Diese Frage diskutieren einmal im Jahr Vertreter/innen von Regierungen, internationalen Organisationen, der Wissenschaft, des Privatsektors und der Zivilgesellschaft beim Financing for Development (FfD) Forum der Vereinten Nationen in New York. Tobias Hauschild berichtet von vor Ort.
Pressemitteilung | 02. Februar 2018

Oxfam-Umfrage: Breite Mehrheit will Finanzindustrie stärker besteuern und Einnahmen für Entwicklung nutzen

Hilfsorganisation fordert verbindlichen Fahrplan zur Umsetzung der Finanztransaktionssteuer
Fast zwei Drittel der Deutschen erwarten von der neuen Bundesregierung, die Finanzindustrie stärker zu besteuern. In einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid für die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam durchgeführt hat, sprachen sich 63 Prozent der Befragten für diese Maßnahme aus. 72 Prozent stimmten Oxfams Forderung zu, die Einnahmen aus einer Steuer auf den Handel von Finanzprodukten auch dafür zu nutzen, weltweit Ungleichheit und Armut zu bekämpfen. Pia Schwertner, Koordinatorin der Oxfam-Kampagne für eine Finanztransaktionssteuer, kommentiert:
Pressemitteilung | 06. Juli 2017

G20: Zeit für Lösungen statt warmer Worte

Oxfam fordert konkrete Antworten auf drängende Probleme: Soziale Ungleichheit, Klimawandel, Hungerkrisen
Die Demonstrationen und Proteste im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg sind auch eine Reaktion auf die weltweit zunehmende soziale Ungleichheit. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hin und fordert von den Staats- und Regierungschef/innen, bei ihrem Treffen mit einem Aktionsplan die Weichen in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit zu stellen. Auch ein klares Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen und umfassende Finanzierungszusagen zur Bekämpfung der aktuellen Hungerkrisen sind notwendig.
Pressemitteilung | 05. Juli 2017
Finanztransaktionssteuer (FTS)

Weckruf aus der Finanzbranche

52 Finanzmanager raten zur Einführung der “Steuer gegen Armut“
Am Montag, 10. Juli treffen sich die Finanzminister der zehn am Verhandlungsprozess beteiligten Länder in Brüssel; es wird erwartet, dass sie dort über die FTS beraten. Aus diesem Anlass wenden sich 52 führende Expertinnen und Experten der globalen Finanzindustrie in einem offenen Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs, und fordern sie auf, sich für die sofortige Einführung der FTS einzusetzen. Der offene Brief ist eine Aktion von Oxfam und der Kampagne „Steuer gegen Armut“.
Pressemitteilung | 11. April 2017
OECD-Zahlen

Oxfam: 0,7-Prozent für Entwicklungshilfe ist mehr Schein als Sein

Entwicklungsorganisation mahnt weitere reale Steigerungen des EZ-Budgets an
Tobias Hauschild, Oxfams Experte für Entwicklungsfinanzierung, kommentiert: „Es ist gut und richtig, dass die Bundesregierung Geflüchtete in Deutschland umfassend unterstützt und ihre Integration fördert. Aber diese Ausgaben dürfen nicht zu dem falschen Eindruck führen, Deutschland erfülle seine...
Pressemitteilung | 06. Dezember 2016
Finanztransaktionssteuer

Lavieren der EU-Finanzminister kostet 60 Millionen Euro pro Tag

Verhandlungen erneut vertagt / Schäuble-Ankündigung wird nicht eingehalten
Jeder Tag, den sich die Einführung der Finanztransaktionssteuer verzögert, kostet die Staatskassen der beteiligten Länder 60 Millionen Euro, jede Stunde 2,5 Millionen. Das Geld fehlt derweil bei der Armutsbekämpfung und beim Klimaschutz. Darauf weist die Entwicklungsorganisation Oxfam hin und kritisiert die Untätigkeit der zehn EU-Finanzminister, die seit 2013 über die Einführung der Steuer verhandeln.
Pressemitteilung | 13. April 2016

Oxfam: Deutsche Entwicklungshilfequote ist mehr Schein als Sein

Deutschland bläst Entwicklungshilfe-Beitrag durch Flüchtlingskosten auf
Nach den heute von der OECD veröffentlichten Zahlen zu den weltweiten Entwicklungsleistungen (ODA, Official Development Assistance) hat sich Deutschlands Beitrag im vergangenen Jahr um rund 26 Prozent auf 17,8 Milliarden US-Dollar erhöht. Deutschlands Quote stieg damit, gemessen am Bruttonationaleinkommen (BNE), auf 0,52 Prozent (2014: 0,42 Prozent). Der massive Sprung kommt vor allem zustande, weil Deutschland die anfallenden Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen einrechnet. Hier hat die Bundesregierung vorherigen Beteuerungen zum Trotz viel höhere Ausgaben pro Flüchtling angerechnet als in den vergangenen Jahren.

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